Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltungen am 21.02.2019:

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freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 21.02.2019, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 21. Februar, 15:00 Uhr
Jahreszeiten - Rhythmen des Lebens
"Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht." Diese zeitlose Weisheit des 1. Buch Mose 8,22 nennt Leben und Lauf der Natur in einem Atemzug. Diese 19 Wörter enthalten alles, was der Mensch nicht zu ändern vermag. Der jahreszeitliche Wandel der Natur erfreut mit reizvollen Bildern: Erwachen des Frühlings, stilles Reifen des Sommers, Ernte und fallende Blätter des Herbstes sowie Schneefall und Eisvergnügen im Winter. Diese Dauer im Wechsel ist jegliche Grundlage des Lebens, so dass Erich Kästner sagt: "Nichts bleibt, mein Herz, und alles ist von Dauer.

Donnerstag, 7. März 2019, 15:00 Uhr
Spiele - Leichtigkeit des Seins
Friedrich von Schiller stellt das Spielerische als notwendige Geburtshilfe bei der Menschwerdung heraus: "Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da Mensch, wo er spielt." Spiel kommt von tanzen und bedeutet, sich um etwas herumzubewegen. Spiel und Ernst liegen nahe zusammen. Spielen heißt, wie Kinder, unbeschwert mit heiligem Ernst, in etwas vertieft zu sein. Spiel und Freude sind zwei Seiten einer Münze. Platon schreibt: "Der Mensch ist aber dazu gemacht, ein Spielzeug Gottes zu sein, und das ist wirklich das Beste an ihm. So muss denn jedermann, ein Mann so gut wie eine Frau, dieser Weise folgend und die schönsten Spiele spielend das Leben leben."

Donnerstag, 21. März 2019, 15:00 Uhr
Vögel - Geschöpfe der Luft
Seit je haben Menschen Vögel bewundert und sie um die Fähigkeit beneidet, sich aus eigener Kraft in die Luft zu erheben und zu fliegen, als wären sie freier als andere Geschöpfe. Vor allem ihr Gesang zeichnet sie aus und verleiht ihnen einen besonderen Zauber. Mythen verherrlichen sie als höhere Wesen. Auguren deuten ihre Bahnen am Himmel und einige werden göttlichen Mächten zugestellt. Walter Muschg glaubt: "Unter allen Menschen sind die Dichter der der Vogelwelt am nächsten..." Darum ist das Musenross Pegasus auch geflügelt.

Donnerstag, 4. April 2019, 15:00 Uhr
Volkslieder - Blüten des Geistes
Den Begriff "Volkslied" prägt Johann Gottfried Herder erstmals 1773 für die Lieder-Sammlung "Stimmen der Völker". Die daraufhin entstehenden Volkslied-Sammlungen, vor allem Achim von Arnims und Clemens Brentanos "Des Knaben Wunderhorn" geben Musik und Poesie große künstlerische Impulse. Der für Herder sammelnde junge Goethe wird so aufmerksam auf die Schönheiten des Volksliedes und zum Dichten im Volksliedton angeregt. Am Volkslied lässt sich die ganze Soziologie eines Landes ablesen; an ihm wird das Denken, Handeln und Fühlen vergangener Zeiten erlebbar. Es ruft Erinnerungen wach und begleitet mit seiner Schönheit von Melodie und Poesie Menschen in glücklichen und traurigen Lebenslagen, indem es diese erfasst, in größere Zusammenhänge einordnet und sie zu durchleben hilft.

Donnerstag, 23. Mai 2019
Jacques Offenbach - Erfinder einer Operette
Der Sohn des jüdischen Kantors in Köln geht mit 14 Jahren ans Conservatoire nach Paris. Friedrich von Flotow führt ihn in die Pariser Salons ein. Hier eröffnet er sein eigenes Theater und kreiert die Offenbachiaden. Bekannteste Stücke sind der Cancan aus Orpheus in der Unterwelt und die Barcarole aus Hoffmanns Erzählungen. Der Deutsch-Französische Krieg 1870 - 1871 beendet die große Zeit: In Paris gilt er als Spion Bismarcks; in Köln als Vaterlandsverräter. Für Arthur Kahane ist er "ein Wunschtraum Nietzsches...Offenbachs jauchzende Lebensbejahung wird immer wieder neue Generationen in den Wirbel hineinreißen."

Donnerstag, 13. Juni 2019, 15:00 Uhr
Wasser - Symbol des Lebens
Goethe sieht im Wasser eine Chiffre für das Unergründliche des Daseins: "Alles wird aus dem Wasser geboren, alles wird durch das Wasser erhalten....Seele des Menschen, wie gleichst du dem Wasser."
Leben beginnt in der Fruchtblase der Mutter und Wasser vermittelt zeitlebens eine seltsame, stetige Geborgenheit. Die verbindende Kraft des tragenden Elementes fordert und gibt Energie. Seinen wahren Wert erfährt man vor allem in der Wüste. Dort erkennt der kleine Prinz auch dieses noch: "Wasser kann auch gut sein für das Herz."

Donnerstag, 11. Juli 2019, 15:00 Uhr
Rose - Königin der Blumen
Angelus Silesius staunt über ihre Erscheinung: "Die Ros' ist ohn' Warum; sie blühet, weil sie blühet." Die rote Rose symbolisiert Freude, Liebe und Leidenschaft. Ihre Form gleicht dem Rad der Zeit, die Rosette deutet göttliche Ewigkeit an und ihr Verblühen erinnert an die Vergänglichkeit. Die Schriftstellerin Gertrude Stein notiert: "Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose." Rilke verschlüsselt das Geheimnis ihrer Schönheit in seiner Grabschrift: "Rose, oh reiner Widerspruch, Lust, / Niemandes Schlaf zu sein unter soviel Lidern."

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