Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen


Zu diesem Kurs


Donnerstag, 13. Februar 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
TAGE - Perlen des Jahres
Phil Bosmans sieht Leben als Einbahnstraße an. Man kann weder zurückfahren noch die Zeit umdrehen, um sich die schönsten Tage zurückzuholen. Oft findet sich das Zitat: "Heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens!" Er empfiehlt, die knappe Lebenszeit heute zu nutzen und nicht auf den nächsten Tag zu vertrauen. Diese Mahnung steht oft auch auf Sonnenuhren. Die Kunst des Lebens ist: "Beginne jeden Tag, als wäre es der erste und beschließe jeden Tag, als wäre er der letzte." So stellt der Dichter Gottfried Keller in seinem Gedicht Die Zeit fest: "Es blitzt ein Tropfen Morgentau, /Im Strahl des Sonnenlichts; /Ein Tag kann eine Perle sein und ein Jahrhundert nichts."

Donnerstag, 5. März 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
THEODOR FONTANE - Beobachter des Lebens
Der Erzähler, Pillendreher, Vater unehelicher Kinder, Balladendichter Theodor Fontane liebt seine Frau, das Historische und die Anekdote. Werk und Briefe spiegeln sein reiches Leben. Ihm widerstreben ewige Wahrheiten, er ängstigt sich nicht vor Widersprüchen, sondern revidiert manche seiner Aussagen. Ihn interessiert vor allem das Leben und das menschliche Herz, das sich in keine Schablone zwängen lässt. Seine Devise lautet: "Lerne zu denken mit dem Herzen, lerne zu fühlen mit dem Geist." Zudem sei es töricht, Autoritäten im Glanze unfehlbarer Götter zu sehen"; denn er weiß: "Ohne ein gewisses Quantum an Mumpitz geht es nicht."

Donnerstag, 26. März 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
ERDE - Mutter der Menschen
Menschen haben stets ihre Beziehung zur Erde als Mutter-Kind-Verhältnis in voller Bandbreite empfunden. Nach Kuprijanow ist "jeder einzelne Mensch eine Deutung der Erde." Die Erde als gebende Mutter, als nährender und bergender Daseinsgrund, aus dem der Mensch und alles Leben um ihn hierum geboren wird und fortleben kann. Neben ihren liebenswerten Aspekten kann sie aber auch zerstörend sein und droht den Menschen zu vernichten. Auch die Erdenschwere in ihm selbst kann ihm zum Verhängnis werden.

Donnerstag, 23. April 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
JUGEND - Frühling des Lebens
August Graf von Platen schreibt: "Glückliche Jugend! Es wird in der Seele des zärtlichen Schwärmers jedes Gefühl Sehnsucht, jeder Gedanke Gefühl." Die Jugend kennzeichnet Mut, Tatendrang und Abenteuerlust. Goethe bezeichnet sie als "Trunkenheit ohne Wein". Stets regt sich der Wunsch nach ewiger Jugend. Geheimnis des Jungbrunnens sind Lebenskunst und Geisteshaltung. Theodor Storm mein: "Wenn es für unser etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen."

Donnerstag, 14. Mai 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
FEUER - Kraft des Himmels
Bei vielen Völkern gilt das Feuer als heilig, reinigend und erneuernd. Oft steh es in Verbindung mit Sonne, Licht und Farben. Im Gegensatz zum aus der Erde gelangendes Wasser, gilt Feuer als vom Himmel kommen. Seine Erzeugung durch Reibung wird mit der Sexualität verbunden. Herdfeuer gilt als heilig und Zeichen göttlicher Gegenwart. Es wehrt böse Geister ab und darf bei den Germanen nie ausgehen. Es nach Schiller immer beides: Leben und Tod; Rettung und Zerstörung: "Wohltätig ist des Feuers Mach, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht,/Und was er bildet, was er schafft,/Das dankt er dieser Himmelskraft..."

Donnerstag, 18.06.20, 15:00 bis 16:30 Uhr
MUSEN - Helferinnen des Gedächtnisses
Die neun Musen sind im Matriarchat Mondpriesterinnen und tanzen für die weiße Göttin. Der Musenkuss inspiriert die Dichter, aber die Musik ist Domäne der Musen; denn Musik ist wörtlich "die Kunst der Musen" und das Museum, das die Werke der bildenden Kunst ausstellt, ist dem ursprünglichen Wortsinn nach ein Heiligtum der Musen. Auch für die Wissenschaften, die für die Griechen von der Kunst nicht so weit entfernt sind wie für uns, sind sie zuständig. Schon die frühesten Dichtungen der Griechen beginnen oft mit einer Anrufung der zuständigen Muse so wie in Homers Odyssee: "Nenne mir, Muse, den Mann..."

Kursnr.: 201-2102
Kosten: 59,00 EUR


Zeitraum

Do. 13.02.2020 - Do. 18.06.2020


Verfügbarkeit

freie Plätze freie Plätze


Kursort(e)

Mittelstraße 23 - 31
50169 Kerpen-Horrem
Soziokulturelles Zentrum, 304 (Turmzimmer)


Dozent(en)

Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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