Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Lassen Sie sich von Kölns rechtsrheinischem Stadtviertel Kalk überraschen!
Im ersten Teil der Führung haben Sie die exklusive Möglichkeit Kölns einzigen fertiggestellten und theoretisch funktionsfähigen Atombunker zu besuchen. Aber wäre die Kölner Bevölkerung hier im Ernstfall wirklich sicher gewesen?
Im zweiten Teil der Tour machen wir einen Rundgang durch Kalk. Bei dieser ca. 3 stündigen Stadtführung lernen Sie versteckte Orte kennen und erfahren mehr über einen der belebtesten Stadteile der Schäl Sick.

Die An- und Abreise erfolgt individuell.
Kaum ein Kölner Stadtviertel vereint so viele Gegensätze in sich wie dieses. Zugleich ist es eines der ältesten und lebendigsten Veedel. Gemeint ist der Eigelstein.
Hier marschierten zur Römerzeit die Legionäre. Schon die zweite Stadterweiterung bezog den südlichen Eigelstein mit ein. Im Mittelalter zogen Pilgerscharen über die Straße. In den Brauhäusern dieser Zeit feierten einst die Studenten. Als sich Napoleon in dieses Viertel verirrte, war er entsetzt vom ärmlichen Leben der Menschen. Vor der Industrialisierung erstreckten sich hier noch Kappesfelder (Kappes = Kohl). Danach zogen viele Arbeiter ins Viertel. Nach dem 2. Weltkrieg waren es wiederum die Ärmeren, die es hierhin verschlug. Damals entstand auch das berühmt-berüchtigte Rotlicht-Viertel.
Heutzutage präsentiert sich das Eigelstein-Viertel mit bunter Vielfalt und lässt uns ein spezielles Flair erleben.
Begleiten Sie unsere Stadtführerin Dorothea Lautwein auf einem Spaziergang durch die Jahrhunderte und erfahren selbst, wie spannungsreich dieser Kölner Stadtteil sich präsentiert. (Quelle: Köln - Schritt für Schritt - D. Lautwein)

Die Dauer des Fußweges kann je nach Gruppengröße und Gehgeschwindigkeit zwischen 110 und 120 Minuten variieren. Die An- und Abreise erfolgen individuell.

freie Plätze Stadtführung: Zwerge & sonstige Kleinigkeiten

(Bergheim, ab Di., 01.10.2024, 15.00 Uhr )

Im Kölner Martinsviertel gibt es zahlreiches Sehenswertes und an vielem gehen wir oftmals achtlos vorbei. Einige bekannte Sehenswürdigkeiten haben eine vielleicht unbekannte, interessante Geschichte, lassen Sie sich überraschen! Manches bleibt „unter dem Radar“, es wird balanciert und selbst bei diesem kleinen Rundgang sehen wir die ganze Stadt.
Gibt es außer Groß St. Martin und Klein St. Martin auch noch einen kleinen Martin?
Wieso hat eine der kürzesten Straßen drei verschiedene Bezeichnungen?
Warum heißen die „Heinzelmännchen“ eigentlich „Heinzelmännchen“ und nicht z. B. „Franzelmännchen“?
Sie sehen: Fragen über Fragen - freuen Sie sich auf die Antworten!

Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten und ist nur bedingt behindertengerecht (Kopfsteinpflaster in der Altstadt, einige Treppen).
Die An- und Abreise erfolgt individuell.
Am Ende der Führung ist eine Einkehr (auf eigene Kosten) in der Gaststätte Lederer, Unter Fettenhennen 2 geplant. Wegen der Platzreservierung bitten wir interessierte Teilnehmer um eine kurze Nachricht.
Entfliehen Sie der großstädtischen Hektik und besuchen Sie einen Ort der Ruhe und des Friedens. Gönnen Sie sich einen Spaziergang über Kölns ältesten Zentralfriedhof: Melaten. Hier werden Sie etwas über die wechselvolle Geschichte dieses Ortes erfahren, und was dazu führte, dass aus ihm ein Friedhof wurde.
Hören Sie etwas über die letzten Ruhestätten vieler prominenter Kölner. Darunter finden sich Künstler wie der Maler Georg Meistermann, die Schauspieler René Deltgen und Willy Millowitsch, aber auch Politiker und Bankiers. Viele berühmte Frauen sind hier beigesetzt worden: etwa die bekannte Klosterfrau Maria Clementine Martin, die Kölner Unternehmergeschichte schrieb.
Selbstverständlich gibt es auch etwas über typisch Kölsches zu erfahren: den Karneval. Viele Karnevalisten haben hier auf Melaten ihre letzte Ruhestätte gefunden. Erholen Sie sich bei einem Spaziergang und lassen Kölner Gräber Geschichte(n) erzählen. (Quelle: Köln - Schritt für Schritt - D. Lautwein)

Treffpunkt: Haupteingang Aachener Straße (gegenüber Haus Nr. 249/251)
Die Dauer des Fußweges kann je nach Gruppengröße und Gehgeschwindigkeit variieren.
Die An- und Abreise erfolgen individuell.
Kölns Ensemble von zwölf romanischen Kirchen ist europaweit einzigartig. Die meist großen Kloster- oder Stiftskirchen entstanden in ihrer heutigen Form überwiegend im 12./13. Jahrhundert.
Bei diesem Besuch lernen wir zwei von ihnen näher kennen, nämlich die ehemalige Damenstiftskirche St. Ursula (nahe dem Eigelstein, auf halbem Weg zwischen Dom und Hansaring) und die ehemalige Herrenstiftskirche St. Kunibert (am Rande des Eigelsteinviertels, auf der Rückseite des Hauptbahnhofs zwischen Breslauer Platz und Ebertplatz und nahe dem Rhein).
Beide Basiliken liegen also rund um den Eigelstein in der nördlichen Altstadt und sind fußläufig nur knapp 1 Kilometer voneinander entfernt.
Wie die meisten romanischen Kirchen wurden beide durch die Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs stark in Mitleidenschaft gezogen, wobei der Wiederaufbau, der sich nicht immer am Vorkriegszustand orientierte, bei St. Kunibert weitaus länger (ihr Westturm wurde sogar erst 1993 vollständig wiederhergestellt) dauerte als bei St. Ursula.
St. Ursula ist die einzige Emporenbasilika Kölns und erfuhr v. a. in der Barockzeit einige Veränderung, wie z. B. auch den Anbau und die Einrichtung der sogenannten Goldenen Kammer, die nicht nur in Köln, sondern im ganzen Raum nördlich der Alpen einzigartig ist.
St. Kunibert zeichnet sich durch seine z.T. originalen Ausmalungen von Anfang des 13. Jahrhunderts und vor allem den ältesten in Deutschland erhaltenen mittelalterlichen Fensterzyklus von 1220/30 aus und lässt dadurch noch etwas von der Pracht der damaligen Ausstattung erahnen, und sie war im Mittelalter die letzte der romanischen Kirchen, die geweiht wurde (1247) und dies kurz vor Grundsteinlegung des gotischen Kölner Doms.
Bei dieser Kirchenführung erfahren Sie, durch welche Person die Geschichte beider Kirchen miteinander verwoben ist.
In beiden Kirchen haben wir ein einstündiges Zeitfenster.

In St. Ursula fällt für die Besichtigung der Goldenen Kammer ein Eintritt in Höhe von 2 Euro/Person an, der vor Ort entrichtet werden kann.

Die An- und Abreise erfolgen individuell.

freie Plätze Stadtführung: Altstadtführung mit Weihnachtsquiz

(Bergheim, ab Di., 26.11.2024, 16.00 Uhr )

Erleben Sie die Kölner Altstadt, die zur Adventszeit festlich dekoriert ist und jedes Wochenende Tausende Besucher anzieht, im Rahmen dieser winterlichen Stadtführung.
Vorbei an verschiedenen schönen Weihnachtsmärkten erfahren Sie unterhaltsame Anekdoten und Wissenswertes aus der 2 000-jährigen Stadtgeschichte Kölns. Ein geplanter Glühweinstop (nicht im Preis enthalten) und das beliebte Weihnachtsquiz unseres Stadtführers runden diesen besinnlichen Stadtrundgang ab. Natürlich gibt es auch eine Kleinigkeit zu gewinnen.

Die An- und Abreise erfolgen individuell.

freie Plätze Stadtführung: Köln & Preußen

(Bergheim, ab Mi., 22.01.2025, 16.00 Uhr )

Preußen wollte Köln nicht und Köln wollte nicht zu Preußen…
Was anfangs nach einem schlechten Start aussah, entwickelte sich dann doch zur Erfolgsgeschichte. Auch wenn sich die Kölner bei den wichtigsten Entscheidungen für den Standort wichtiger Institutionen (Provinziallandtag, Kunstschule, neue Universität, „Hauptstadt“) in der neu geschaffenen preußischen Rheinprovinz (zu Recht?) übergangen fühlten, konnten sie nicht leugnen, dass es ihnen jetzt wirtschaftlich nach dem stetigen Verlust an wirtschaftlicher Macht seit dem Ende des Mittelalters endlich wieder besser ging.
Und das war nicht allein darauf zurückzuführen, dass Köln zur größten Festung in Deutschland, als Bollwerk im Westen, ausgebaut wurde, obwohl nicht nur zwei verschiedene Religionen, sondern auch zwei unterschiedliche Lebensweisen aufeinander trafen.
Was sich für die Kölner vor rund 200 Jahren alles so änderte und ihr besinnliches Leben zum Teil auf den Kopf stellte, erfahren Sie bei dieser Tour, auch wenn es das Land Preußen nicht mehr gibt.
Denn es hat sich wirklich viel getan in diesen zwei Jahrhunderten ab 1815 seit der Zugehörigkeit Kölns zu Preußen. Und wäre der Dom ohne die Preußen überhaupt fertig geworden? Was noch können wir im Stadtbild Kölns aus der Preußenzeit entdecken neben der auffälligen Fertigstellung des Doms?! Diese und andere Fragen gilt es auf dieser Tour durch Köln zu klären!

Die An- und Abreise erfolgen individuell.

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