Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kanada ist Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2020. Die Literatur und Kultur des riesigen Landes ist geprägt durch das Neben- und Miteinander verschiedener Kulturen und Sprachen: neben Englisch und Französisch auch eine Vielfalt von indigenen Sprachen. In diesem Lesekreis widmen wir uns Geschichten, die uns dieses vielfältige Land näherbringen sollen. Zu jedem Treffen lesen wir eines der ausgewählten Bücher und diskutieren in lockerer Atmosphäre über das Gelesene. Dabei schweifen wir dann auch schon mal ins Private ab und finden doch wieder den Weg zurück zur Literatur.

Folgende Bücher werden bei den Treffen besprochen:
- Richard Ford "Kanada", ISBN 978-3-423-14309-7
- Jocelyne Saucier "Ein Leben mehr", ISBN 978-3-518-47064-0
- Frances Greenslade "Der Duft des Regens", ISBN 978-3-458-35955-5
- Tanya Tagaq "Eisfuchs", ISBN 978-3-95614-353-3
- Michelle Winters "Ich bin ein Laster", ISBN 978-3-8031-1352-8

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 10.09.2020, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 10. September 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
GESUNDHEIT - Harmonie der Seele
"Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit", so der Philosoph Platon. Denn es gibt auch noch die Lust zu leben, die eigentliche Kostbarkeit: die ganzheitliche Spiritualität. Die Gesundheitsreligion scheint die Freude am Leben eher zu vertreiben. Wo bleibt die übersprudelnde Lebenslust, die allgemeine "Aufhebung des Unbehagens", die John Locke verheißt. Wo schon Epikur den Boden bereitet: "Ich weiß nicht, was ich mir als das Gute vorstellen soll, wenn ich die Lust des Geschmacks, die Lust der Liebe, die Lust des Hörens und die lustvollen Bewegungen beim Anblick einer schönen Gestalt beiseite lasse." HÄNDE - Werkzeuge des Geistes
Für Immanuel Kant gilt: "Die Hände sind das Werkzeug des Geistes." Die Hand besitzt den kompliziertesten Bauplan von allen menschlichen Gliedmaßen. Wesentliche Eigenschaften eines Gegenstandes verstehen wir erst, wenn wir ihn in den Händen halten. Mit ihrer Hilfe "begreifen" wir die Welt. Das subtile Wechselspiel zwischen motorischer Steuerung, Sinnesempfindungen der Hand, optischen Eindrücken und der Vernetzung dieser Wahrnehmungen im Gehirn macht die Hand nach Aristoteles zum "Werkzeug aller Werkzeuge".

Donnerstag, 24. September 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
HÄNDE - Werkzeuge des Geistes
Für Immanuel Kant gilt: "Die Hände sind das Werkzeug des Geistes." Die Hand besitzt den kompliziertesten Bauplan von allen menschlichen Gliedmaßen. Wesentliche Eigenschaften eines Gegenstandes verstehen wir erst, wenn wir ihn in den Händen halten. Mit ihrer Hilfe "begreifen" wir die Welt. Das subtile Wechselspiel zwischen motorischer Steuerung, Sinnensempfindungen der Hand, optischen Eindrücken und der Vernetzung dieser Wahrnehmungen im Gehirn macht die Hand nach Aristoteles zum "Werkzeug aller Werkzeuge".

Donnerstag, 8. Okober 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
MOND - Schattenbild der Erde
"Der Mond ist aufgegangen/Die goldnen Sternlein prangen/Am Himmel hell und klar." In matriachalen Kulturen ist die Mondgöttin die umfassendste Göttin überhaupt. Ihre Phasen zeigen das Gesetz der ewigen Verwandlung. Sie ist die erste Zeitgeberin und Begründerin des Mondkalenders. Der Anblick des Mondes, der "in tausend Leiden tröstet", ist in Musik und Dichtung noch verbreiteter als der der Sonne, seiner Lichtspenderin. Darum notiert Simone Weil: "Man muss über ewige Dinge schreiben, um mit Sicherheit aktuell zu sein."

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
PARIS - Metropole der Lebenslust - Stadt der Musik
Europas geistige Hauptstadt gilt als Drehscheibe des Kontinents: Vom Kloster St. Jacques der Dominikaner im Quartier Latin bis zu Jacques Offenbach, der das Pariser Gesellschaftsleben aufs Korn nimmt und in "La vie parisienne" die Handlung im Paris des Jahres 1867 spielen lässt. Im weitgehend zentralistisch organisierten Frankreich verdichten sich intellektuelle und künstlerische Bewegungen. Der hier im freiheitlichen Paris lebende Heinrich Heine notiert: "Paris ist nicht bloß die Hauptstadt von Frankreich, sondern der ganzen zivilisierten Welt und ist ein Sammelplatz ihrer geistigen Notabilitäten".

Donnerstag, 19. November 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
ABEND - Neige des Tages - Symbol der Geborgenheit
"O wie schön ist deine Welt..." beginnt das Schubertlied Im Abendrot. Unter dem Eindruck von Abendröte, Abendglocken und Sonnenuntergang gilt der Abend als eine Zeit der Besinnung. Der Mensch ist aufnahmebereiter, findet leichter zu sich selbst und das Abendgebet beschließt den Tag. Im Abend wirken Mächte, die den Menschen bergen und bewahren. Der Ausklang des Tages führt zur Betrachtung der Vergänglichkeit und Hesse empfiehlt: "Jeden Abend sollst du deinen Tag/Prüfen, ob er Gott gefallen mag".

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
LUDWIG VAN BEETHOVEN - Freund der Leidenden (250. Geburtstag: 17.12.1770 Bonn - 26.03.1827 Wien)
Viele Zitate, Anekdoten und ein Querschnitt seiner großartigen Musik ergeben zum 250. Geburtstag ein facettenreiches Lebensbild des berühmten Komponisten. Joseph Haydn nennt ihn achtungsvoll "Großmogul". Nach ihrer Begegnung in Teplitz notiert Goethe: "Zusammengefasster, energischer, inniger habe ich noch keinen Künstler gesehen". Über seine Musik schreibt Beethoven: "Meine Musik, die kann kein bös‘ Schicksal haben. Wem sie sich verständlich macht, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen." Seinem Anspruch, der Nachwelt ein bleibendes musikalisches Werk zu hinterlassen, wird er gerecht: Marcel Reich-Ranicki bezeichnet die letzten Klaviersonaten als "Überlebensmittel".
Christoph Kuckelkorn, Bestattungsmeister aus Köln, führt ein "Doppelleben". Zum einen lenkt er eines der ältesten Bestattungsunternehmen in Deutschland, gleichzeitig fungiert er als Präsident des Festkomitees des Kölner Karnevals. Was wie ein Widerspruch klingt, bedeutet für ihn eine Einheit. Wie kaum ein anderer durchlebt er täglich das Wechselspiel zwischen Glück und Trauer, Ausgelassenheit und Verzweiflung,Tod und Leben - zwischen beiden Welten bewegt sich Christoph Kuckelkorn mühelos, manchmal innerhalb nur weniger Stunden: morgens die Vorbereitung einer Beerdigung, mittags Sitzung beim Festkomitee des Kölner Karnevals, nachmittags ein Trauergespräch mit Hinterbliebenen, abends eine Prunksitzung. Sein Beruf lehrt ihn jeden Tag aufs Neue, wie zerbrechlich unser Dasein ist, wie plötzlich sich alles ändern kann. Er propagiert das Leben im Hier und jetzt. Und praktiziert es.
Christoph Kuckelkorn arbeitet seit 1984 in dem bekannten Bestattungsunternehmen seiner Familie in fünfter Generation, seit 2002 ist er Inhaber. Er versteht seinen Beruf als Berufung und steht Menschen in ihren schwersten Stunden bei. Unter anderem führte er die Bestattungen von Willy Millowitsch, Hans-Jürgen Wischnewski, Dirk Bach, Guido Westerwelle und Kardinal Meisner durch. Kuckelkorn war Mitglied des zehnköpfigen Helferteams Deathcare, das im Dezember 2004 die Rückführung der deutschen Todesopfer der Tsunamikatastrophe in Asien organisierte. Er ist Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, von 2005 bis 2017 war er Leiter des Kölner Rosenmontagszugs. Kuckelkorn lebt mit seiner Familie in Köln.
(Quelle: Presseinformation der S. Fischer Verlage)
Kartenvorverkauf:
Buchhandlung WortReich
Hauptstraße 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum
Mittelstraße 23 - 31
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 8011

VHS Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0
Die Vorlesewerkstatt richtet sich an Vorlesepatinnen und Vorlesepaten, Eltern und Großeltern, pädagogische Fachkräfte, Betreuer/-innen in der Seniorenarbeit und alle, die versiert vorlesen möchten.
Vorlesen bedeutet nicht nur einfach einen Text vorzutragen, sondern auch eine Geschichte zu inszenieren, mit Körper und Stimme, mit Gestik und Mimik. Erst im Kopf des Vorlesers und dann in den Köpfen des Publikums werden Bilder erzeugt sowie Figuren zum Leben erweckt. Darum geht es in der Vorlesewerkstatt von Bühnenhörspieler und Rezitator Wolfgang Rosen.
Praxisorientiert erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Workshop das Rüstzeug und die Handlungskompetenz für das Vorlesen von Geschichten. Sie werden befähigt, Texte entsprechend der Vorlesesituation aufzubereiten und am Ende lebendig und spannend vorzulesen und zu präsentieren.

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Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

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Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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