Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Spanien bietet eine vielfältige Literatur und eine reiche Kultur. Diese ist zugleich von einer Vielzahl regionaler Sprachen geprägt, darunter Katalanisch, Galicisch und Baskisch, in denen es jeweils eigene Literaturen gibt. Unter dem Motto „Sprühende Kreativität“ präsentiert das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse seine Vielfalt. Im Lesekreis wollen wir der Kultur und der Geschichte des Landes näherkommen.
Jedes unserer Treffen widmet sich einem der Bücher, das bis zum Termin gelesen sein sollte. In gemütlicher Runde tauschen wir uns dann über unsere Eindrücke und Gedanken aus. Dabei geht es nicht in erster Linie um Literaturkritik, sondern um ganz persönliche Meinungen. Durch das Gespräch erhalten die Teilnehmer*innen oftmals einen neuen Blick auf das Gelesene und können die Geschichten mitunter besser einordnen. Manchmal geht es auch kontrovers zu, aber jedes Treffen ist eine Bereicherung. Über das Gelesene gelangen wir im Gespräch auch immer wieder bei tagesaktuellen Themen und persönlichen Geschichten. Tauchen Sie mit uns ein.

Die folgenden Bücher werden gelesen und besprochen. Bitte lesen Sie bis zum ersten Treffen das erste Buch auf der Liste:
Carlos Ruiz Zafón "Marina" ISBN 978-3-596-18624-2
Mercè Rodoreda ISBN "Der Garten über dem Meer" 978-3-8333-1054-6
Lluis Llach "Die Frauen von La Principal" ISBN 978-3-458-36257-9
Rafael Chirbes "Am Ufer" ISBN 978-3-442-74910-2
Cristina Morales "Leichte Sprache" ISBN 978-3-7518-0066-2

fast ausgebucht Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 15.09.2022, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 15.09.2022
REISE - Mutter der Erfahrung
"Stay at home!" und Wandern statt Reisen fordert die Corona-Pandemie. Es gilt aber auch Hans Christian Andersens Wort: "Reisen ist Leben." Damit meint er nicht die schematisierte Reise. Wer reist, muss vielseitigen Anforderungen genügen und probiert sich aus. Reisen führt aus geistiger Verengung des Alltages, vermag verkümmerte Saiten zu entfalten und fördert die Selbsterkenntnis. Ein neues Lebensgefühl erfährt derjenige, der mit der Seele erlebt und mit den Sinnen wahrnimmt. Goethe befreit sich durch die Reise nach Italien von allem, was ihn in Weimar bedrückt: "Die Sache ist, dass ich wieder Interesse an der Welt nehme..."

Donnerstag, 29.09.2022
DANKBARKEIT - Gedächtnis des Herzens
Danken setzt Denken voraus, daher: "Gedächtnis des Herzens". Für Georg Christoph Lichtenberg ist "der Dank für kleine Seelen eine drückende Last, für edle Herzen jedoch ein Bedürfnis". Das Wort "Danke", durch häufigen Gebrauch abgenutzt, bedarf tieferer Betrachtung. Der Philosoph Gabriel Marcel sieht in der Dankbarkeit "die Wachsamkeit der Seele gegen die Kräfte der Zerstörung". Im Anhang des Gebetbuches findet sich eine funkelnde Perle, mit der Feste zu feiern wären: "Ein Danklied sei dem Herrn, für alle seine Gnade..."

Donnerstag, 20.10.2021
DIE SCHÖNEN DINGE - Augenblicke des Glücks
Nach Chrysostomos gibt Gott dem Menschen zum Trost bei der Vertreibung aus dem Paradies noch drei Dinge mit: die Sterne des Himmels, die Blumen der Wiesen und die Augen der Kinder. Es gilt, im richtigen Moment innezuhalten und wahrzunehmen. Wer noch staunen kann, findet das Wunderbare im Alltäglichen und das Alltägliche im Wunderbaren. Das erfordert Achtsamkeit; haben wir doch nach Hölderlin "in uns ein Urbild alles Schönen". Franz Kafka weiß: "Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden".

Donnerstag, 17.11.2022
WEIN - Spiegel des Lebens
Nach dem Gilgamesch-Epos, der ältesten Prosa-Dichtung der Welt, zählt der Wein neben Öl und Brot zu den heiligen Lebensmitteln. Der 104. Psalm verkündet: "Der Wein erfreue des Menschen Herz". Wein steht für das Fest und lässt Menschen die Herrlichkeit der Schöpfung spüren: "Was hat der für ein Leben, der des Weines entbehrt?" (Jesus Sirach 31, 33). Goethe meint: "Es liegen im Wein produktiv machende Kräfte sehr bedeutsamer Art". Sein regelmäßiger und maßvoller Genuss fördert die Gesundheit und verlängert das Leben. Sogar die US-Gesundheitsbehörde weist darauf hin, dass Wein vor Krankheiten schützen kann. Sind deswegen die assyrischen Schriftzeichen von Wein und Leben identisch?

Donnerstag, 15.12.2022
LACHEN - Balsam der Seele
"Lachen ist die beste Medizin, die am wenigstens kostet und am sichersten hilft." Umberto Eco zeigt in "Der Name der Rose", dass Lachen im Mittelalter eine gefährliche Sache sein kann. Doch Lachen wirkt befreiend für den Lachenden wie für die Umstehenden. Es ist sozial, da es Gemeinschaft stiftet, selbst unter Gegnern. Es unterscheidet den Menschen vom Tier, denn Tiere können nicht lachen. Der Mensch ist für die Freude geboren. Schopenhauer meint, je mehr ein Mensch des ganzen Ernstes fähig sei, desto herzlicher könne er lachen. Nicolas Chamfort weiß: "Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat".

Donnerstag 12.01.2023
SCHENKEN - Gabe des Herzens
In Rigveda X, 107 steht: "Ich betrachte den als König der Menschen, der zuerst ein Geschenk darbrachte". Schenken und Beschenkt werden ist ein Grundgesetz des Lebens. Die Brüder Grimm weisen nach, dass Schenken früher nicht Geben, sondern Eingießen bedeutet. Der Schenkende gibt dem Durstigen etwas zu trinken. Es spannt sich der Bogen vom abschätzigen "Geschenkt" bis hin zur Mutter, die "einem Kind das Leben schenkt". Matthias Claudius empfiehlt in "Täglich zu singen": "Ich danke Gott und freue mich / Wie's Kind zur Weihnachtsgabe, / Dass ich bin, bin! Und dass ich dich, / Schön menschlich Antlitz habe."
Zum Inhalt:
Berlin, Anfang des 20. Jahrhunderts: Das Kaufhaus KaDeWe erstrahlt im Glanz und Luxus - eine Welt, die Judith Bergmann wohl vertraut ist. Denn die Tochter des KaDeWe-Justitiars soll Harry Jandorf heiraten, den einzigen Sohn des Kaufhausgründers. Die aus ärmlichen Verhältnissen stammende Rieke Krause hingegen ist von der Pracht des Kaufhauses schier überwältigt, als sie dort eine Stelle als Verkäuferin antritt. Schon bald verliebt sie sich in ihren Kollegen Hermann. Doch in den Wirren des Ersten Weltkriegs und der Nachkriegszeit werden die Lebenspläne von Judith und Rieke gewaltig durcheinandergewirbelt. Und auch das KaDeWe und sein Eigner Adolf Jandorf stehen vor großen Herausforderungen...

Zur Autorin:
Marita Spang wurde im kleinen Hunsrückort Haag geboren und wuchs in Trier auf. Die promovierte Psychologin arbeitete viele Jahre lang als selbstständige Beraterin in der freien Wirtschaft. Ihre Autorentätigkeit begann sie ursprünglich als Hobby und schrieb unter ihrem wahren Namen erfolgreich vier historische Romane.
Unter ihrem Pseudonym Marie Lacrosse entstand zunächst ihre historische Familiensaga "Das Weingut" und wurde zum SPIEGEL-Bestseller. Den gleichen Erfolg können die Bände ihrer in Wien spielenden Kaffeehaus-Saga verzeichnen. Nunmehr hat sie eine Dilogie über eines der berühmtesten Kaufhäuser der Welt, das KaDeWe, verfasst. Der 2. Band wird 2023 unter dem Titel "KaDeWe - Haus der Wünsche" im Goldmann Verlag erscheinen.

Der erste Band "KaDeWe - Haus der Träume" ist ab dem 13. Oktober 2022 erhältlich.

In Kooperation mit der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT

Abendkasse 14,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 12,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel.: 02271 89380

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0

freie Plätze Autorenlesung - Annette Wieners Die Diplomatenallee

(Bergheim, ab Mi., 26.10.2022, 19.00 Uhr )

Bonn, Frühjahr 1974: Erstmals lassen sich DDR-Diplomaten in der Bundeshauptstadt nieder. Die Politprominenz feiert, aber die Folgen verändern mehr als ein Leben.
Heike lebt zurückgezogen mit Mann und Kindern in Bonn, manchmal hilft sie im Schreibwarenladen mit. Von ihr aus könnte es immer so weitergehen. Doch eines Tages steht ihr alter Uni-Professor im Laden, der Leiter des Instituts für Graphologie. Er möchte sich Heikes enorme Begabung zunutze machen: Niemand kann so viel aus einer Handschrift herauslesen wie sie. Nur will sie mit der Graphologie nichts mehr zu tun haben - aus gutem Grund. Außerdem vertraut sie dem Professor nicht. Tatsächlich ist er in den Aufbau der ständigen Vertretung der DDR in Bonn verstrickt, und Heike gerät in den Strudel dramatischer Begebenheiten…

Die Journalistin Annette Wieners erzählt in ihrem Roman eine spannende Geschichte, die zu einer Zeit spielt, als in der Bundesrepublik ein heikles Projekt gestartet wurde - die Einrichtung einer Ständigen Vertretung der DDR in Bonn im Jahr 1974: Die Stadt war das Brennglas des Kalten Krieges, denn in den beschaulichen Gaststätten am Rhein trafen Ostblock und Westblock aufeinander.

Annette Wieners holt mit "Die Diplomatenallee" ein unbekanntes Kapitel der deutsch-deutschen Geschichte ans Tageslicht.
(Quelle: Blanvalet in der Penguin Random House)

Zur Autorin:
Annette Wieners wurde in Paderborn geboren und schreibt bereits Geschichten, seit sie einen Stift halten kann. Nach dem Studium der Publizistik, Germanistik und Ethnologie in Münster arbeitete sie als Journalistin bei Fernseh- und Radiosendern in München und Hannover. In den 1990ern zog sie nach Köln, wo sie auch heute lebt, schreibt und im WDR zu hören ist. Die Diplomatenallee“ ist ihr siebter Roman.
(Quelle: www.annette-wieners.de)

In Kooperation mit der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT

Abendkasse 14,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 12,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

vhs Bergheim
Bethlehemer Straße 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel.: 02271 89380
West-Berlin 1967: Sechs Jahre nach dem Mauerbau lernt die erfolgreiche Dolmetscherin Emma auf einem Senatsempfang die Sängerin Irma Assmann kennen. Als Emma ihrer Zwillingsschwester von der Begegnung erzählt, reagiert Alice beunruhigt. Sie kennt die Sängerin noch aus der DDR. Als Journalistin ist Alice in der Studentenbewegung engagiert und steht in Kontakt mit verschiedenen Fluchthilfe-Organisationen. Ist Irma mit ihren ehemaligen Beziehungen zum KGB deshalb als Informantin im Westen? Oder sind die Schwestern und ihre Männer Julius und Max mit den Verbindungen zur DDR zu Zielscheiben geworden? Kurz darauf wird die Sängerin ermordet aufgefunden. Inmitten der Studentenunruhen müssen die vier erkennen, dass sie erneut zwischen die Fronten der Geheimdienste geraten sind.
(Quelle: Diana Verlag)

Zur Autorin:
Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Claire Winters Romane finden sich regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste, zuletzt vertreten mit „Kinder ihrer Zeit“. Die spannende Geschichte um die Schwestern Alice und Emma im Berlin der 60er-Jahre wird mit „Kinder des Aufbruchs“ nun fortgesetzt. Die Autorin lebt in Berlin.
(Quelle: www.claire-winter.de)

Abendkasse 12,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 10,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung WortReich
Hauptstr. 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum Horrem
Mittelstraße 23-31
50169 Kerpen
Tel.: 02273 8011

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0
Eine Bibliothek mit Leiter wünscht sich Christine Westermann. Damit sie auch mal an die Bücher in der obersten Reihe kommt. An den Zauberberg von Thomas Mann aus dem Regal der Eltern, den sie bis heute nicht gelesen hat. Mit welchen Büchern ist sie aufgewachsen, welche sind noch heute eng mit ihrem Leben verknüpft? Warum hat Lesen lange Zeit nur eine kleine Rolle in ihrem Leben gespielt? Warum ist sie aus allen Wolken gefallen, als sie gefragt wurde, ob sie Lust habe, Buchempfehlungen fürs Radio zu machen? Wie schreibt man eine Empfehlung und warum soll es bei ihr nie ein Verriss sein? Christine Westermann schreibt über die Lust zu lesen. Und damit eng verbunden über die Neugier auf das Leben der anderen. Mit ihrem neuen Buch erlaubt sie einen Einblick ins eigene Leben. Und in die vielen Bücher, die darin vorkommen.
(Quelle: Kiepenheuer & Witsch)

In Kooperation mit der Stadt.Bibliothek im MEDIO.RHEIN.ERFT

Kartenvorverkauf:

16,00 € Abendkasse k. E.
14,00 € Vorverkauf k. E.

vhs Bergheim
Bethlehemer Straße 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel.: 02271 89380
Unter dem Titel "Ballads of Good Life" lädt das Ensemble Pindakaas Saxophon Quartett mit den Musikern Marcin Langer, Sopransaxophon; Guido Grospietsch, Altsaxophon; Anja Heix, Tenorsaxophon und Matthias Schröder, Baritonsaxophon zu einer musikalisch-literarischen Reise von Berlin nach New York ein - immer auf den Spuren von Kurt Weill, Astor Piazolla und Igor Strawinsky. In Manhattan, ihrem Exil, kreuzten sich die Wege dieser drei Komponisten. Dass die Musik von Weill, Strawinsky und Piazolla heute von Saxophonen gespielt wird, wäre zurzeit des Nationalsozialismus undenkbar gewesen, galt das Instrument doch als typischer Vertreter des "amerikanischen Negerjazz", der streng verboten war.
Fein inszeniert, entführen die Musik und die von Schauspieler Frank Dukowski gelesenen Texte von Kurt Tucholsky, Franz Kafka, Klaus Mann, Alfred Döblin, Rose Ausländer, Erich Kästner und Walter Benjamin nach Berlin, New York, Osteuropa und auf den atlantischen Ozean ...
(www.pindakaas.de)

18,00 Euro Abendkasse k. E.
16,00 Euro Vorverkauf k. E.

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung Wortreich
Hauptstr. 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 9904022

Schloss Loersfeld
50171 Kerpen
Tel.: 02273 57755
kultur@stadt-kerpen.de

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0

www.eventim-ticket.de

freie Plätze Musikstadt Köln

(Horrem, ab Do., 20.10.2022, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 20.10.2022, 15:00 Uhr
1968 in Köln: Der Studentenprotest und seine Musik
Im Oktober 1968 nahm Dozent Helmut Jäger sein Studium in Köln auf. Es war eine Zeit des Umbruchs. Auch im Musikleben der Stadt hatten aufregende Zeiten begonnen.
Bekannt sind vielleicht der Sitzstreik gegen die KVB, die viertägige Besetzung des Rektorats der Universität zu Köln, das Filmfestival „Underground Explosion“ von Xscreen, das von einem Polizeiaufgebot gestürmt wurde. Wie kam es zu diesen Aktionen? Und welche Musik begleitete diese stürmische Zeit? Ausgehend von seinen persönlichen Begegnungen stellt Helmut Jäger u. a. vor:
- Floh de Cologne (Polit-Rock und Kabarett, aktiv seit 1966)
- Can (avantgardistische Band, aktiv seit 1968)

Donnerstag, 27.10.2022, 15:00 Uhr
Köln wird zu einer Hochburg der Kunst und der elektronischen Musik
Seit den 1950er Jahren hatte sich Karlheinz Stockhausen (geboren in Kerpen) einen Namen als Komponist gemacht. Berühmt wurde er erst durch die Mitarbeit am Studio für Elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks, dessen Leiter er zeitweilig war. Außerdem wirkte er als Kompositions-Professor an der Kölner Musikhochschule. Er gilt als Pionier der elektronischen Musik. Seine Ehe mit der Künstlerin Mary Bauermeister (geb. 1934) gibt Anlass, einen Blick auf die Verbindung zwischen Musik und moderner Kunst zu werfen.
Für die Kunst spielte auch der Galerist Rudolf Zwirner (geb. 1933) eine wichtige Rolle. Er gab Joseph Beuys ein Forum und gründete den Kölner Kunstmarkt (zuerst 1967).

Donnerstag, 03.11.2022, 15:00 Uhr
Jazz in Köln: Eine erstaunliche Vielfalt im Musikleben der Stadt
„Jazz in Köln nach dem Kriege war untrennbar eingebunden in die Geschichte des Jazz in Deutschland“, schreibt Robert von Zahn in seiner Dokumentation „Jazz in Köln seit 1945 – Konzertkultur und Kellerkunst“. „Es gab keinen Sonderweg, doch es gab spezifische Kölner Schwerpunkte.“
Ausgehend von Helmut Jägers persönlichen Begegnungen mit Rainer Glen Buschmann (Klarinettist) und Leopold von Knobelsdorf (Boogie Woogie Company) stellt er folgende Persönlichkeiten und Musikgruppen vor:
- Boogie Woogie Company (gegründet 1964)
- Kurt Edelhagen Orchester (gegründet 1957)
- Dietrich Schulz-Köln (alias „Dr. Jazz“, Jazz-Autor und WDR-Radiomoderator)

Die Sitzungen werden unterlegt mit Zeitzeugnissen, Musikbeispielen und Videofilmen.

freie Plätze Weihnachtsmusik aus aller Welt

(Horrem, ab Do., 01.12.2022, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 01.12.2022, 15:00 Uhr
Deutsche Weihnachtslieder und ihre bemerkenswerte Geschichte
Hier geht es um Lieder, die uns seit der Kindheit vertraut sind und die uns oft lebenslang begleiten, wie z. B. „O Tannenbaum“ oder „Morgen kommt der Weihnachtsmann“. Die ältesten Lieder sind zuerst auf Latein erschienen: „Gelobet seist du, Jesu Christ“ oder „Der Tag, der ist so freudenreich“. Ein neueres Lied ist „Stern über Bethlehem“.
Ein Vortrag über ihre Geschichte, ihre Besonderheiten und über ihren Gebrauch damals wie heute.

Donnerstag, 08.12.2022, 15:00 Uhr
Englischsprachige Weihnachtsmusik: Berühmte Christmas Carols und Lieder aus Australien, aus der Karibik und aus Nordamerika
Seit einigen Jahrzehnten ist die uralte englische Tradition der „Christmas Carols“ auch bei uns bekannt. Zuerst waren sie wohl Lieder, die singende Gruppen von Haus zu Haus trugen. Heute sind sie in den Kirchen, in Konzertsälen und Schulen verbreitet und beliebt.
Dazu kamen später auch Lieder, die nicht in Großbritannien entstanden waren, z. B. „O Little Town of Bethlehem“ (USA), „The Virgin Mary Had A Baby Boy“ (Westindische Inseln), „Six White Boomers“ (Australien).
Ein Vortrag mit Musikbeispielen bekannter Chöre und interessanten Details.

Donnerstag, 15.12.2022, 15:00 Uhr
Noëls und Noëls variés – Weihnachtsmusik aus Frankreich, gesungen oder von der Orgel gespielt
Viele schöne Weihnachtslieder aus Frankreich sind schon seit etwa 1500 bekannt. Man nennt sie Noëls. Darunter fallen z. B. „Entre le boeuf et l’âne gris“ und „Il est né le divin enfant“. Manche können auch auf Deutsch gesungen werden.
Einige der Noëls wurden später so auf die Orgel übertragen, dass der Spieler erst das Lied vortrug und danach mit reichhaltigen Verzierungen glänzte. Das sind die „Noëls variés“.
Ein Vortrag mit Musikbeispielen und interessanten Geschichten.
Die Vorlesewerkstatt richtet sich an Vorlesepatinnen und Vorlesepaten, Eltern und Großeltern, pädagogische Fachkräfte, Betreuer/-innen in der Seniorenarbeit und alle, die versiert vorlesen möchten.
Vorlesen bedeutet nicht nur einfach einen Text vorzutragen, sondern auch eine Geschichte zu inszenieren, mit Körper und Stimme, mit Gestik und Mimik. Erst im Kopf des Vorlesers und dann in den Köpfen des Publikums werden Bilder erzeugt sowie Figuren zum Leben erweckt. Darum geht es in der Vorlesewerkstatt von Bühnenhörspieler und Rezitator Wolfgang Rosen.
Praxisorientiert erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Workshop das Rüstzeug und die Handlungskompetenz für das Vorlesen von Geschichten. Sie werden befähigt, Texte entsprechend der Vorlesesituation aufzubereiten und am Ende lebendig und spannend vorzulesen und zu präsentieren.

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Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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Montags bis donnerstags:

09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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