Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Rund 71% der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Doch was wissen wir über das Leben auf, unter und am Meer? In diesem Lesekreis beschäftigen wir uns mit Romanen, die sich den Weltmeeren widmen. Wir erfahren Wissenwertes über Meeresbewohner, lernen Menschen, die vom Meer leben, kennen und begeben uns auf Entdeckungsreise.

Die einzelnen Treffen finden im Abstand von vier Wochen statt. In der Zwischenzeit lesen wir eines der Bücher, um uns dann in gemütlicher Runde darüber auszutauschen. Es geht um persönliche Leseeindrücke und das Gespräch über das Gelesene. Es darf auch kontrovers diskutiert werden, schließlich sind Geschmäcker ja verschieden. Durch den Austausch gewinnen die Teilnehmer/-innen neue Eindrücke und entdecken neue Aspekte der gelesenen Geschichte.

Folgende Titel werden gelesen und besprochen:

- Morten A. Stroksnes und Ina Kronenberger
"Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen", ISBN 978-3-328-10225-0

- Carsten Jensen
"Wir Ertrunkenen", ISBN 978-3-328-10264-9

- Ian Mcguire
"Nordwasser", ISBN 978-3-442-48868-1

- Albert Sanchez Pinol
"Im Rausch der Stille", ISBN 978-3-596-16557-5

- Wolfram Fleischhauer
"Das Meer", ISBN 978-3-426-30707-6

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 12.09.2019, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 12. September, 15.00 Uhr
DIE ZAUBERFLÖTE - Mysterium der Musik
Karl Friedrich Schinkels Bühnenbild des ersten Aktes kündet von der Glorie der Herrscherin des Sternenhimmels und erinnert an die das Himmelsgewölbe symbolisierende ägyptische Göttin Nuit. Goethe nennt das Werk ein "öffentliches Geheimnis", da es Geschlechterkampf, Geschlechterliebe und Metaphysik der Geschlechter enthält. Es gilt als Apotheose der Liebe von Mann und Frau. Tamino und Pamina bestehen alle Hindernisse auf dem Weg zu ihrer Vereinigung. Paminas und Papagenos Duett verkündet, dass Liebe die Macht hat, Menschen zu vergöttlichen: "Mann und Weib, Weib und Mann, reichen an die Gottheit an."

Donnerstag, 31. Oktober, 15.00 Uhr
JAGD - Welt des Waidwerks
"Was gleicht wohl auf Erden dem Jäger Vergnügen / Wem sprudelt der Becher des Lebens so reich". So klingt es in Carl Maria von Webers Oper Der Freischütz. Aus dem Feudalismus stammt der Unterschied zwischen Hoher Jagd - der dem Adel vorbehaltenen Jagd auf Hochwild - und Niederer Jagd - für den niederen Klerus oder als Bürgerjagd - auf kleinere Tiere wie Hasen, Reh- und Federwild. Wald und Jagen sind Erdung, bewusste Ressourcennutzung, soziale Anerkennung und auch Demonstration von Macht. Jeder Jäger unterliegt Oskar von Riesenthals Ehrenkodex: "Das ist des Jägers Ehrenschild, / dass er beschützt und hegt sein Wild. / Waidmännisch jagt, wie sich’s gehört, / den Schöpfer im Geschöpfe ehrt."

Donnerstag, 21. November, 15.00 Uhr
ENGEL - Urbilder der Menschheit
Seit uralten Zeiten faszinieren Engel die Menschheit. Nach der Vorstellung des Altertums
ist jedem Menschen ein Engel beigegeben, der ihn geleitet und über ihn wacht. Samuel Butler schreibt über diese Mittler zwischen Himmel und Erde: "Alle Vernunft ist dagegen, und alles gesunde Empfinden spricht dafür." Sprache offenbart die alten Mythen: "Das sprach sein Engel..." Unschuldige Kinder werden oft "Engel" genannt. Der Dichter Hafis glaubt: "Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei's auch mitten im Weltgetümmel."

Donnerstag, 12. Dezember, 15.00 Uhr
WEIHNACHTEN - Fest der Liebe - Fest der Feste
"Markt und Straßen stehn verlassen, / Still erleuchtet jedes Haus..." Nach Eichendorff weckt das uralte, schöne und geliebte Weihnachtsfest Empfindungen von Freude und Sanftmut.
Es lässt Erinnerungen aufkommen und vereinigt alle Menschen. Die Wurzeln dieses Festes der Geburt Christi verlieren sich im Dunkel der Vergangenheit. Im menschlichsten Fest der Erde wird das Kind in der Krippe zum Licht der Welt. Die Weihnachtsgeschichte ist ein einziger Jubel der Freude. Ihr Geheimnis stellt den Trost Gottes dar, der sich den Menschen zuwendet: "Es ist erschienen die rettende Gnade Gottes für alle Menschen." (Titus 2,11)
Die Vorlesewerkstatt richtet sich an Vorlesepatinnen und Vorlesepaten, Eltern und Großeltern, pädagogische Fachkräfte, Betreuer/-innen in der Seniorenarbeit und alle, die versiert vorlesen möchten.
Vorlesen bedeutet nicht nur einfach einen Text vorzutragen, sondern auch eine Geschichte zu inszenieren, mit Körper und Stimme, mit Gestik und Mimik. Erst im Kopf des Vorlesers und dann in den Köpfen des Publikums werden Bilder erzeugt sowie Figuren zum Leben erweckt. Darum geht es in der Vorlesewerkstatt von Bühnenhörspieler und Rezitator Wolfgang Rosen.
Praxisorientiert erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Workshop das Rüstzeug und die Handlungskompetenz für das Vorlesen von Geschichten. Sie werden befähigt, Texte entsprechend der Vorlesesituation aufzubereiten und am Ende lebendig und spannend vorzulesen und zu präsentieren.

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Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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