Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Im vergangenen Semester haben wir uns Büchern über das Alter und Älterwerden gewidmet. Nun wollen wir auf das Leben von jungen Menschen schauen. Wir lesen Geschichten über Aufbrüche, erste Male, die Suche nach dem eigenen Weg und über die Angst vor dem, was kommt. Dabei tauchen wir in verschiedene Jahrzehnte, Leben und Beziehungen ein und entdecken vielleicht, was es heißt, jung zu sein. Jedes unserer Treffen widmet sich einem der Bücher, das bis zum Termin gelesen sein sollte. In gemütlicher Runde tauschen wir uns dann über unsere Eindrücke und Gedanken aus. Dabei geht es nicht in erster Linie um Literaturkritik, sondern um ganz persönliche Meinungen. Durch das Gespräch erhalten die Teilnehmer/-innen oftmals einen neuen Blick auf das Gelesene und können die Geschichten mitunter besser einordnen. Manchmal geht es auch kontrovers zu, aber jedes Treffen ist eine Bereicherung. Über das Gelesene gelangen wir im Gespräch auch immer wieder bei tagesaktuellen Themen und persönlichen Geschichten. Tauchen Sie mit uns ein.

Wir lesen die folgenden Bücher in der aufgelisteten Reihenfolge:
- Bov Bjerg "Auerhaus", ISBN 978-3-7466-3238-4
- Felix Lobrecht "Sonne und Beton", ISBN 978-3-548-29058-4
- Sophia Fritz "Steine schmeißen", ISBN 978-3-9856800-7-8
- Ewald Arenz "Der große Sommer", ISBN 978-3-8321-8153-6
- Benedict Wells "Hard Land", ISBN 978-3-257 07148-1

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 17.02.2022, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 17.02.2022, 15:00 Uhr
SCHÖPFUNG - Wunder des Lebens
"Jüngst schuf Dein Schöpferisches Werde! / Den Donner, durch den Paukenschall; / Und Himmel - Sonne - Mond - und Erde, / Die Schöpfung ganz - zum zweiten Mal." So preist Gabriela von Baumberg das große Werk Joseph Haydns, "den Gott der Harmonie". Mit seinem Chorwerk gelingt ihm ein Meisterwerk, das sich über 220 Jahre ununterbrochener Beliebtheit erfreut - ganz im Sinne Haydns: "Ich möchte etwas schreiben, wodurch mein Name in der Welt Bestand haben wird." Gelungen sind ihm imposante Tonbilder aus der Genesis, dem "Schöpfungspsalm" und John Miltons "Paradise Lost". Singen macht glücklich, stärkt das Immunsystem, ist in der Coronapandemie aber auch gefährlich. Der Auftakt des Neuen Jahres - als Symbol des Lebens und dem Dennoch trotz Corona ist hier jedoch ungefährlich.

Donnerstag, 03.03.2022, 15:00 Uhr
THEODOR FONTANE - Beobachter des Lebens
(200. Geburtstag: 30.12.1819 Neuruppin - 20.09.1898 Berlin)
Der Erzähler, Balladendichter, Apotheker und Vater unehelicher Kinder liebt seine Frau, das Historische und die Anekdote. Werk und Briefe spiegeln sein reiches Leben. Ihm widerstreben ewige Wahrheiten, er ängstigt sich nicht vor Widersprüchen, sondern revidiert manche seiner Aussagen. Ihn interessiert vor allem das Leben und das menschliche Herz, das sich in keine Schablone zwängen lässt. Seine Devise lautet: "Lerne zu denken mit dem Herzen, lerne zu fühlen mit dem Geist." Zudem sei es töricht, "Autoritäten im Glanze unfehlbarer Götter zu sehen"; denn er weiß: "Ohne ein gewisses Quantum an Mumpitz geht es nicht..."

Donnerstag, 31.03.2022, 15:00 Uhr
FRÜHLING - Anmut des Werdens
Jean Paul jubelt: "Das Leben ist schön, und die Jugend ist noch schöner, aber der Frühling ist am allerschönsten." Die Malerei stellt den Frühling stets als mit Myrthen umkränztes junges Mädchen dar, das die Hände voller Blumen hat. Den kalten, todesähnlichen Winter überwindet der Lenz mit Harfen- und Flötentönen. Das Blühen der Blumen und der Gesang der Vögel gleichen einer Auferstehung. Auch die Menschen werden davon erfasst, so dass Goethe im Osterspaziergang notieren kann: "Denn sie sind selber auferstanden."

Donnerstag, 28.04.2022, 15:00 Uhr
JUGEND - Frühling des Lebens
August Graf von Platen schreibt: "Glückliche Jugend! Es wird in der Seele des zärtlichen Schwärmers jedes Gefühl Sehnsucht, jeder Gedanke Gefühl." Die Jugend kennzeichnet Mut, Tatendrang und Abenteuerlust. Goethe bezeichnet sie als "Trunkenheit ohne Wein". Stets regt sich der Wunsch nach ewiger Jugend. Geheimnis des Jungbrunnens für das Jungbleiben sind Lebenskunst und Geisteshaltung. Theodor Storm meint: "Wenn es für unser Leben etwas Ewiges geben soll, so sind es die Erschütterungen, die wir in der Jugend empfangen."

Donnerstag, 19.05.2022, 15:00 Uhr
MUSEN - Schutzgöttinnen der Künste und der Inspiration
Mnemosyne = Gedächtnis ist die Mutter der Musen. Ihren Namen trägt ein Fluss der Unterwelt, dessen Wasser im Gegensatz zur Lethe nicht Vergessen, sondern Erinnerung erzeugt.
Die neun Musen sind im Matriarchat Mondpriesterinnen und tanzen für die weiße Göttin. Der Musenkuss inspiriert die Dichter, aber auch die Musik ist Domäne der Musen; denn Musik
ist wörtlich "die Kunst der Musen" und das Museum, das die Werke der bildenden Kunst ausstellt, ist dem ursprünglichen Wortsinn nach ein Heiligtum der Musen. Auch für die Wissenschaften, die für die Griechen von der Kunst nicht so weit entfernt sind wie für uns, sind sie zuständig. Schon die frühesten Dichtungen der Griechen beginnen oft mit einer Anrufung der zuständigen Muse, so wie in Homers Odyssee: "Nenne mir, Muse, den Mann..."

Donnerstag, 09.06.2022, 15:00 Uhr
FEUER - Kraft des Himmels
Bei vielen Völkern gilt das Feuer als heilig, reinigend und erneuernd. Oft steht es in Verbindung mit Sonne, Licht und Farben. Im Gegensatz zum aus der Erde gelangenden Wasser, gilt Feuer als vom Himmel kommend. Seine Erzeugung durch Reibung wird mit der Sexualität verbunden. Herdfeuer gilt als heilig und Zeichen göttlicher Gegenwart. Es wehrt böse Geister ab und darf bei den Germanen nie ausgehen. Es ist nach Schiller immer beides: Leben und Tod; Rettung und Zerstörung: "Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht, / Und was er bildet, was er schafft, / Das dankt er dieser Himmelskraft..."
Zur Trilogie:
Die gesamte Trilogie spielt in den letzten beiden Jahrzehnten der Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert.
Band 1 "Bewegte Jahre" behandelt die Tragödie von Mayerling, den Selbstmord des Kronprinzen Rudolf gemeinsam mit seiner Geliebten Mary Vetsera im Januar 1889, die als die größte Katastrophe unter der Ägide Kaiser Franz Josephs gilt.
In Band 2 "Falscher Glanz" steht Kaiserin Elisabeth, genannt Sisi, in den Jahren nach dem Freitod ihres Sohnes im Mittelpunkt. Die Autorin zeigt dabei das wahre Gesicht der bis heute oft über Gebühr verklärten Kaiserin.
In Band 3 "Geheime Wünsche" stehen einerseits die Wiener Kaffeehauskultur, andererseits bekannte Wiener Persönlichkeiten außerhalb der Kaiserfamilie im Mittelpunkt.
Die ganze Geschichte wird vom Geschehen im fiktiven Kaffeehaus Prinzess umrahmt. Insgesamt zeichnet die Autorin ein recht vollständiges Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse im Habsburgerreich des ausgehenden 19. Jahrhunderts mit ihren Gegensätzen und Spannungsfeldern.
Wie in all ihren Lesungen wird Marie Lacrosse die ausgewählten Szenen (je eine aus jedem Band) mit Hintergrundinformationen über die Zeit der Romane ergänzen.
(Quelle: Marie Lacrosse/Marita Spang)

Zur Autorin:
Marita Spang wurde im kleinen Hunsrückort Haag geboren und wuchs in Trier auf. Die promovierte Psychologin arbeitete viele Jahre lang als selbstständige Beraterin in der freien Wirtschaft. Ihre Autorentätigkeit begann sie ursprünglich als Hobby und schrieb unter ihrem wahren Namen erfolgreich vier historische Romane.
Unter ihrem Pseudonym Marie Lacrosse entstand zunächst ihre historische Familiensaga "Das Weingut" und wurde zu einem großen SPIEGEL-Bestseller. Den gleichen Erfolg können die Bände ihrer in Wien spielenden Kaffeehaus-Saga verzeichnen. Deshalb konzentriert sich die Autorin heute fast ausschließlich aufs Schreiben.

Abendkasse 14,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 12,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung WortReich
Hauptstr. 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel. 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum Horrem
Mittelstraße 23-31
50169 Kerpen
Tel. 02273 8011

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Die Achtzigerjahre sind bekanntlich das Lieblingsjahrzehnt der Deutschen. Grund genug für Frank Goosen, die Dekade von Schulterpolstern, Karottenjeans und Zauberwürfel noch mal speziell zu würdigen. Die Schrecken der Pubertät im Schatten der Mauer sind ebenso ein Thema wie Petting und Pershing, Föhnfrisuren und Pastellfarben, Waldsterben und der ewige Helmut. Wie haben sie geklungen, die Achtziger, wie haben sie ausgesehen, was haben wir erlebt, da draußen in der sogenannten Wirklichkeit, bevor es das Internet gab? In bewährten und zum Teil brandneuen Geschichten geht Frank Goosen auf eine sentimentale Zeitreise. Die Älteren werden sagen: "So ist es gewesen!" Und die Jüngeren: "Habt ihr wirklich so ausgesehen?"
(Quelle: Frank Goosen)

Frank Goosen wuchs als Einzelkind in Bochum auf. Sein Vater war selbständiger Elektriker mit einer kleinen Firma. Nach dem Abitur am Gymnasium am Ostring im Jahre 1986 studierte er Geschichte, Germanistik und Politik bis 1992 an der Ruhr-Universität Bochum.
Aktuell ist Goosen erfolgreich als Romanautor und Solokabarettist tätig. Seine Themen sind vor allem die Befindlichkeiten seiner Generation, aber auch das Ruhrgebiet, seine Menschen und Eigenheiten sowie das Thema Fußball. Er veröffentlicht seit 2007 humoristische Kolumnen und Essays, u. a. im Kicker-Sportmagazin und in der Stadionzeitung des VfL Bochum.
Sein Roman "Liegen lernen" wurde im Jahre 2003 verfilmt. Die Kurzgeschichtensammlung "Radio Heimat" wurde mit Anleihen bei seinem Roman "Mein Ich und sein Leben" verfilmt und kam 2016 in die deutschen Kinos.[5] Sein Roman "So viel Zeit" wurde 2018 u. a. mit Jan Josef Liefers, Matthias Bundschuh und Armin Rohde verfilmt.
2021 erschien mit "Sweet Dreams - Rücksturz in die Achtziger" eine weitere Kurzgeschichtensammlung, in der er autobiographische Geschichten sowie Geschichten um die Figuren aus den Romanen "Förster, mein Förster" und "Kein Wunder" aus dem Ruhrgebiet der 1980er Jahre veröffentlichte.
2020 erschien sein Buch "Frank Goosen über The Beatles", als Teil der Kiepenheuer & Witsch Musikbibliothek, in dem er sich mit seiner Lieblingsband auf die Spurensuche in seine eigenen Kindheit, Jugend und in Liverpool begibt.
Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum.
(In Anlehnung an den Wikipedia-Eintrag "Frank Goosen")

In Kooperation mit der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT

Abendkasse 14,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 12,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel. 02271 89380

vhs Bergheim
Bethlehemer Straße 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Zur Lesung:
Als Louma viel zu jung stirbt, hinterlässt sie vier Kinder von zwei Vätern. Die beiden Männer sind wie Feuer und Wasser, Tristan und Mo verbindet nur, dass sie mit derselben Frau verheiratet waren. Noch ehe Louma beerdigt ist, eskaliert die Situation, und die vier Kinder müssen mitansehen, wie sich ihre Väter prügeln. Beide meinen zu wissen, was das Beste für Toni, Fabi, Fritte und Nano ist, keiner von beiden würde dem anderen seine Kinder anvertrauen. Da hat Fritte eine Idee: Damit die Geschwister nicht auseinandergerissen werden, ziehen die ungleichen Väter einfach zusammen. Und während sie alle auf ihre Weise um Louma trauern, müssen sie zueinander finden. Kann aus der Zweck-WG eine richtige Familie werden?
Das berührende, mit feinem Humor erzählte Porträt einer Frau, die über ihren Tod hinaus die Menschen, die sie lieben, verbindet. Ein Roman über Familienbande und den Mut, sich seinen Ängsten zu stellen.
(Quelle: Kampa Verlag)

Zum Autor:
Christian Schnalke, geboren 1965, Internatskind, Literaturstudent, erfolgreicher Autor für Broadway-Theater und Stand-up-Comedy. Schnalke lebte mit seiner Frau mehrere Jahre in Tokio, wo er sich angewöhnt hat, unterwegs zu schreiben: im Wald, in Cafés oder auch in der U-Bahn. Nach seiner Rückkehr entstanden preisgekrönte TV-Events wie "Die Patriarchin, Krupp. Eine deutsche Familie", "Afrika, mon amour", "Duell der Brüder. Die Geschichte von Adidas und Puma" und "Katharina Luther". Zuletzt erschienen im Piper Verlag seine historischen Romane "Römisches Fieber" und "Die Fälscherin von Venedig". Um sich auf "Louma" vorzubereiten, hat sich der Autor einem jahrelangen Selbstversuch unterzogen, indem er drei Söhne großgezogen hat.
(Quelle: Kampa Verlag)

Vorverkauf:
Stadtbibliothek Elsdorf
Pestalozzistraße 2
50189 Elsdorf
Tel. 02274 709181

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Zur Lesung:
Es ist ein Schock, der ihr ganzes Selbstvertrauen erschüttert: Mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" ist der brutale KZ-Kommandant, der Saufkumpan und Gegenspieler des Judenretters Oskar Schindler. Göth war verantwortlich für den Tod Tausender Menschen und wurde 1946 gehängt. Seine Lebensgefährtin Ruth Irene, Jennifers geliebte Großmutter, begeht 1983 Selbstmord.
Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Sie wurde bei den Adoptiveltern groß und hat danach in Israel studiert. Jetzt ist sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das sie nicht mehr ruhen lässt. Wie kann sie ihren jüdischen Freunden noch unter die Augen treten? Und was soll sie ihren eigenen Kindern erzählen? Jennifer Teege beschäftigt sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie trifft ihre Mutter wieder, die sie viele Jahre nicht gesehen hat.
Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmaier recherchiert sie ihre Familiengeschichte, sucht die Orte der Vergangenheit noch einmal auf, reist nach Israel und nach Polen. Schritt für Schritt wird aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung.
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Kartenvorverkauf: 12,00 Euro (k. E.)
Buchhandlung WortReich
Hauptstraße 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum
Mittelstraße 23 - 31
50169 Kerpen-Horrem
Tel.: 02273 8011

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0
Zur Lesung:
Die Autorin Carla Berling liest aus ihrer neuesten Komödie "Was nicht glücklich macht, kann weg".
Bille ist eine Frau mit Prinzipien. Rituale regeln den Alltag, Freundschaften findet sie überflüssig. Besuche oder sonstige Störungen ihres Lebens mit Ehemann Thilo lehnt sie ab. Als ihr Sohn Jonas sie bittet, für ein paar Monate nach Köln zu kommen und ihren Enkel August zu hüten, schlägt ihr mütterliches Herz höher, und sie springt über ihren Schatten. In Köln trifft sie auf ein kunterbuntes Haus, ein vorwitziges Kind und unkonventionelle Menschen, die anders leben, frei denken und Billies Weltbild aus den Angeln heben. Aber dann fängt es an, Spaß zu machen. Bis an einem Weihnachtsabend die Geschichten auf den Tisch kommen...

Zur Autorin:
Carla Berling, unverbesserliche Ostwestfälin mit rheinländischem Temperament, lebt in Köln, ist verheiratet und hat zwei Söhne. Mit der Krimi-Reihe um Ira Wittekind landete sie auf Anhieb einen Erfolg als Selfpublisherin. Bevor sie Bücher schrieb, arbeitete Carla Berling jahrelang als Lokalreporterin und Pressefotografin. Sie tourt außerdem regelmäßig mit ihren Romanen durch große und kleine Städte. Zuletzt erschien ihr Roman "Klammerblues um zwölf".
(Quelle: Heyne Verlag)

Pressestimmen:
Carla Berling schreibt unglaublich witzig. Eine herzerfrischende Heldin. Originelle Typen und aberwitzige Verwicklungen: Billie und ihre Reise zu sich selbst machen einfach gute Laune.
Welt der Frau, 21. September 2021

Ihre Bücher sind herrliche Humor-Kracher - mit Romanheldinnen, die wahre Stehauf-Frauen sind. Meins


Kartenvorverkauf: 12,00 Euro (k. E.)
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Hauptstraße 196
50169 Kerpen-Horrem
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50169 Kerpen-Horrem
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vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel.: 02271 4760-0

freie Plätze Autorenlesung - Andreas Altmann Bloßes Leben - Reportagen

(Bergheim, ab Do., 12.05.2022, 19.00 Uhr )

Besondere Begegnungen, ungestüme Landschaften, wertvolle Erkenntnisse - das Reisen erweitert nicht nur unseren Horizont, sondern lehrt uns zu leben. Und wer kann uns dieses Leben in seiner rohen, manchmal erschreckenden und meist überwältigenden Vielfalt besser nahebringen als der begnadete Reporter Andreas Altmann? In dieser Auswahl seiner gefeierten Reportagen lässt er uns an seinen Begegnungen in aller Welt teilhaben, erzählt von den unterschiedlichsten Menschen und ihren Schicksalen und nimmt uns mit nach Lappland und in den Sudan, nach Mumbai und Chicago, zu Kamelrennen und Himalaja-Wallfahrten. Das immerwährende Interesse an anderen Menschen und ihren Umständen treibt ihn vorwärts. Bloßes Leben in einem Band.
(Quelle: Piper Verlag)

Zum Autor:
Andreas Altmann ist einer der bekanntesten deutschen Reiseautoren und wurde mit zahlreichen Preisen wie dem Egon-Erwin-Kisch-Preis, dem Seume-Literaturpreis und dem Reisebuch-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm u. a. die Bestseller "Gebrauchsanweisung für das Leben" und "Leben in allen Himmelsrichtungen". Andreas Altmann lebt in Paris.

Pressestimmen:
»Andreas Altmann ist der bekannteste deutsche Reisegeschichtenerzähler, es gibt keinen Kontinent, kaum ein Land, wo er noch nicht war und über seine Vor-Ort-Erfahrungen berichtet hat.« RBB Inforadio

»Wie ein Seismograf filtert Andreas Altmann seine Erlebnisse, Eindrücke, Empfindungen, Gedanken; es bedeutet Freude, mit ihm auf die Suche nach dem zu gehen, was Heimat sein, was Heimat schenken kann. Humorvoll verpackt, unverwechselbar im Stil, wunderbar authentisch, dabei sich selbst nicht schonend, präsentiert er die Welt und ihre Bewohner in all ihren Stärken und Schwächen. « hpd

In Kooperation mit der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT

Abendkasse 14,00 Euro, k. E.
Vorverkauf 12,00 Euro, k. E.

Kartenvorverkauf:

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel. 02271 89380

vhs Bergheim
Bethlehemerstraße 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Wovon hängt es eigentlich ab, ob wir Lebensbejaher, Lebensverneiner oder gar Lebensvertrödler werden? Und was passiert, wenn das Leben plötzlich seine Richtung ändert. Die beliebte und bekannte Radiomoderatorin Gisela Steinhauer ist diesen Fragen nachgegangen und hat auf ihren Reisen um die Welt mit vielen außergewöhnlichen Menschen gesprochen. In ihrem Buch begegnen wir u. a. dem Schamanen Uli Gottwald, dem Regenwald-Ritter Sir Hugo, der Wüstenführerin Jutta Brasch, der Hilfswerkgründerin Lea Wyler oder dem Bestatter Fritz Roth. Menschen, die uns nur noch oder endlich wieder staunen lassen.
(Quelle: Westend)

Die Veranstaltung wird moderiert von Jürgen Wiebicke.

Zur Autorin Gisela Steinhauer:
Gisela Steinhauer ist Moderatorin für Rundfunk und Veranstaltungen sowie freie Journalistin.
Steinhauer studierte Germanistik, Publizistik und Theologie an den Universitäten in Aachen, Münster und Exeter.
Für den Belgischen Rundfunk (BRF) war sie als Reporterin und Moderatorin tätig und bereiste als Redakteurin für "MISSIO" Afrika, Asien und Ozeanien. Ab 1995 moderierte Steinhauer bei WDR 2 die Sendungen "Mittagsmagazin" und den "Montalk", welche inzwischen in anderem Format neu aufgelegt oder eingestellt worden sind. Sie gehörte außerdem zum Moderatorenteam des Radiofeuilletons im Deutschlandradio Kultur. Aktuell moderiert sie ihre eigene Sendung "Sonntagsfragen" bei WDR 2 (seit 2008) und führt durch die Sendungen "Tischgespräch" bei WDR 5 sowie "Im Gespräch" im Deutschlandfunk Kultur. 2012 erhielt sie für ihre WDR 2-Sendereihe "Sonntagsfragen" den Deutschen Radiopreis in der Kategorie "Bestes Interview".

Zum Moderator Jürgen Wiebicke:
Jürgen Wiebicke lebt als freier Journalist in Köln. Seit 14 Jahren moderiert er jede Woche "Das philosophische Radio" auf WDR 5. Sein Buch "Dürfen wir so bleiben, wie wir sind? Gegen die Perfektionierung des Menschen - eine philosophische Intervention" erschien 2013 bei Kiepenheuer & Witsch. 2016 erschien - ebenfalls bei Kiepenheuer & Witsch - "Zu Fuß durch ein nervöses Land - auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält" , 2017 "Zehn Regeln für Demokratie-Retter" und soeben "Sieben Heringe. Meine Mutter, das Schweigen der Kriegskinder und das Sprechen vor dem Sterben". Jürgen Wiebicke gehört zur Programmleitung der phil. Cologne, des Internationalen Festivals der Philosophie.


Kartenvorverkauf:
14,00 EURO Abendkasse k. E.
12,00 EURO Vorverkauf k. E.

Achtung: Sonderkonditionen beim Kauf ab 1. September 2021

Beim Kauf einer Eintrittskarte erhalten Sie die zweite Karte kostenlos sowie zu jeder Karte ein Freigetränk. Es besteht die Möglichkeit, an einer Verlosung für Jahresbeiträge der STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM teilzunehmen.


vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0

Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
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freie Plätze Schreibwerkstatt: Persönliche Lebensgeschichten schreiben

(Horrem, ab Di., 08.02.2022, 18.00 Uhr )

Mit persönlichen Geschichten kann man Erinnerungen festhalten, Erfahrungen weitergeben, Gedanken und Gefühle ausdrücken, andere berühren und inspirieren. In diesem Kurs wird Ihnen das nötige Handwerkzeug gelehrt, damit Sie Ihre persönlichen Erlebnisse in wundervollen Lebensgeschichten festhalten können. Wir tauchen gemeinsam in die Vergangenheit ein und holen längst vergessene Erinnerungen, Menschen, Dinge und Orte aus den prägendsten Momenten in Ihrem Leben zurück, die Sie für Ihre Zukunft oder auch für die nächste Generation niederschreiben. Gemeinsam arbeiten wir in der Gruppe an den Themen, dem Aufbau und Schreibstil Ihrer Geschichte. Was Sie schreiben, bleibt privat, es sei denn Sie möchten Feedback erhalten. Sie sind nämlich Autor/Autorin und Hauptfigur zugleich. Anhand von verschiedenen Schreibaufgaben werden Sie so am Ende des Kurses mit bis zu fünf emotionalen Lebensgeschichten nach Hause gehen.

Geeignet ist dieser Kurs für alle, die gerne schreiben, auf kreative Weise über ihr Leben reflektieren möchten oder auch einfach nur ihren Schreibstil durch praktische Übungen verbessern wollen.

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Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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Montags bis donnerstags:

09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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