Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In diesem Semester wollen wir uns im Lesekreis intensiv mit einem der komplexesten und langanhaltendsten Konflikte der Welt auseinandersetzen.
Dieser Lesekreis bietet Gelegenheit, den Nahost-Konflikt anhand von Romanen zu erforschen und dabei unterschiedliche Perspektiven zu erkunden. Der Nahost-Konflikt ist ein Thema von großer globaler Bedeutung, das nicht nur die Region selbst, sondern auch die internationale Politik und Diplomatie nachhaltig beeinflusst. In unserem Lesekreis werden wir gemeinsam verschiedene Aspekte dieses Konflikts erforschen:
• Die historische Entwicklung des Konflikts
• Die Hauptakteure und ihre Positionen
• Soziale, kulturelle und religiöse Hintergründe
• Die Auswirkungen des Konflikts auf die Menschen vor Ort
Der Lesekreis bietet eine offene und respektvolle Plattform, auf der unterschiedliche Meinungen und Perspektiven willkommen sind. Jedes unserer Treffen widmet sich einem der Bücher, das bis zum Termin gelesen sein sollte. In gemütlicher Runde tauschen wir uns dann über unsere Eindrücke und Gedanken aus. Dabei geht es nicht in erster Linie um Literaturkritik, sondern um ganz persönliche Meinungen. Durch das Gespräch erhalten die Teilnehmenden oftmals einen neuen Blick auf das Gelesene und können die Geschichten mitunter besser einordnen. Manchmal geht es auch kontrovers zu, aber jedes Treffen ist eine Bereicherung. Über das Gelesene gelangen wir im Gespräch auch immer wieder bei tagesaktuellen Themen und persönlichen Geschichten. Tauchen Sie mit uns ein.

Die folgenden Bücher werden gelesen und besprochen. Bitte lesen Sie bis zum ersten Treffen das erste Buch auf der Liste:
Michelle Cohen Corasanti "Der Junge, der vom Frieden träumte" ISBN 9783596032839
Michel Bergmann "Herr Klee und Herr Feld" ISBN 9783423143592
Colum McCann "Apeirogon" ISBN 9783499271878
Susan Abulhawa "Während die Welt schlief" ISBN 9783453427808
Sayed Kash: "Tanzende Araber" ISBN 9783833300950

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung

(Horrem, ab Do., 22.02.2024, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 22.02.2024 - 15:00 Uhr
CHAMPAGNE - König der Weine
Champagne - Kenner*innen lassen das „r“ weg -, ist eine hauchzarte, geheimnisvolle, perlen-durchwirkte Kostbarkeit, dessen Genuss erhebt und beglückt. Er ist des Weines heiterstes Kind, der manchen Herzschlag belebt, manches Augenpaar zu höherem Glanz erweckt und verschiedene Punkte im Gehirn zusammenbringt, die sonst nie zusammenkommen. Der Geschmack verleiht der Seele Schwingen, löst der Zunge Band, lehrt jede und jeden singen,
der Noten nie gekannt. Die Freude am Champagne ist kurz. Ein Sinnbild der schnelllebigen
Zeit. Dabei ist er ein alter Herr von über 300 Jahren. Das schönste Kompliment macht ihm der Maler Salvador Dali: „Champagne ist ein Wein, der unsere Seele streichelt.“ Für Robert Schumann gilt: „Champagne schlägt Funken aus dem Geist.“ Laut einer Studie der Univer-sität von Reading schützt der "vin effervescent" vor Demenz- und Alzheimererkrankungen.

Donnerstag, 14.03.2024 - 15:00 Uhr
VERGNÜGUNGEN - Perlen der Heiterkeit
Bertolt Brecht nennt heitere, befriedigende Erlebnisse Vergnügungen: „Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen/Das wiedergefundene alte Buch/Begeisterte Gesichter/Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten.“ Daneben steht nach Bodenstedt die Spaßgesellschaft mit schnellen, lauten ablenkenden Aktionen: „Von Vergnügen zu Vergnügen/rastlos eilen hin und her,/ist ein eitles Selbstbetrügen/und bald kein Vergnügen mehr.“ Es ist auch gut,
mit Vergnügen vor allem auf die lauten Vergnügungen zu verzichten. Es gilt, diejenigen zu wählen, die die Langeweile aufheben und eine tiefe, nachhaltige Freude hinterlassen. So
wie es Christoph Martin Wieland im Agathon empfiehlt: „Unsere Vergnügungen werden desto feiner, edler und sittlicher, je mehr die Musen daran Anteil haben.“

Donnerstag, 18.04.2024 - 15:00 Uhr
FRÉDÉRIC CHOPIN - Poet des Klaviers
Um 1800 ist Warschau die zweitgrößte preußische Stadt. Nach der dritten Teilung hört Polen auf zu existieren. Napoleon alles wieder zusammen und gründet das Herzogtum Warschau. Hier kommt Chopin als Sohn eines Franzosen und einer Polin zur Welt. Das musikalische Wunderkind studiert Musik, spielt vor dem Zaren, geht nach Paris,.wird der Liebling der Salons und drückt seinen geschichtlichen Schmerz am Klavier aus. Hier begegnet er der berühmten, Zigarre rauchenden Schriftstellerin George Sand. Beide werden ein Liebespaar: Ihre adelige Herkunft passt gut zu seinem aristokratischen Charakter. Die Pariser Gesell-schaft stichelt: „Er ist so ladylike und sie ein vollendeter Gentleman.“ Chopin stirbt mit 39 Jahren an Tuberkulose und ruht auf dem Prominentenfriedhof Père Lachaise in Paris.

Donnerstag, 16.05.2024 - 15:00 Uhr
BLUMEN - Boten der Freude
Gott gibt dem Menschen noch drei Dinge aus dem Paradies mit: Die Sterne des Himmels, die Augen der Kinder und die Blumen des Feldes. Blumen haben ihr eigenes Licht. Sie gleichen der Morgenröte. Bewundernswert ist ihre weise Verteilung über das ganze Jahr. Blumen sind Inbegriffe der Schönheit und gelten als höchste Form festlichen Schmuckes. Ihre Düfte übertreffen sogar ihre Farben und Formen. Goethe hält sie „für die schönen
Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.“

Donnerstag, 20.06.2024 - 15:00 Uhr
SOMMER - Hochgesang des Jahres
Den Sommer symbolisiert die Sonne, die nunmehr ihren höchsten Stand erreicht. Es ist
die Zeit des stillen Reifens, des Wanderns, der Ferien und der Feste. Kühle Seen laden
zum Schwimmen ein und der Wald spendet dem Wanderer Schatten. Die sommerliche
Natur erquickt das Herz und erhält Leib und Seele gesund. Paul Gerhardt fordert auf, mit offenen Sinnen hinaus in die Natur zu gehen, um ihre Schönheiten zu erleben: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben..“

freie Plätze Lesekreis: Italien in Kooperation mit der Buchhandlung WortReich

(Horrem, ab Mi., 04.09.2024, 19.30 Uhr )

„Komm ein bisschen mit nach Italien“

Unser nächster Lesekreis ist dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse gewidmet. Italien, bekannt für seine reiche Geschichte, beeindruckende Kultur und herausragende Literatur, hat eine lange Tradition der literarischen und kulturellen Meisterwerke hervorgebracht, die eine breite Palette von Themen, Stilen und Genres umfassen. Die ausgewählten Bücher sollen nicht nur eine literarische Spurensuche sein, sondern auch einen tiefen Einblick in die Seele Italiens und seiner Menschen ermöglichen. Die leidenschaftliche Liebe zur Familie, das Streben nach kulinarischer Perfektion und die unvergleichliche Schönheit der Landschaften sind nur einige typisch italienische Merkmale, die in der Literatur des Landes zum Ausdruck kommen.
Die folgenden Bücher werden gelesen und besprochen. Bitte lesen Sie bis zum ersten Treffen das erste Buch auf der Liste:
- "Nonna" von Thomas de Padova
- "Arminuta" von Donatella di Pietrantonio
- "Accabadora" von Michela Murgia
- "Zwei von zwei" von Andrea de Carlo
- "Eva schläft" von Francesca Melandri
Der Lesekreis bietet eine offene und respektvolle Plattform, auf der unterschiedliche Meinungen und Perspektiven willkommen sind. Jedes unserer Treffen widmet sich einem der Bücher, das bis zum Termin gelesen sein sollte. In gemütlicher Runde tauschen wir uns dann über unsere Eindrücke und Gedanken aus. Dabei geht es nicht in erster Linie um Literaturkritik, sondern um ganz persönliche Meinungen. Durch das Gespräch erhalten die Teilnehmenden oftmals einen neuen Blick auf das Gelesene und können die Geschichten mitunter besser einordnen. Manchmal geht es auch kontrovers zu, aber jedes Treffen ist eine Bereicherung. Über das Gelesene gelangen wir im Gespräch auch immer wieder bei tagesaktuellen Themen und persönlichen Geschichten. Tauchen Sie mit uns ein.

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung

(Horrem, ab Do., 26.09.2024, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 26.09.2024 - 15:00 Uhr
ERICH KÄSTNER - Meister des Wortes (50. Todestag)
Der große Stilist deutscher Sprache wird durch Einfachheit und Leichtigkeit seines Stils oft unterschätzt. Hitlers Machtübernahme beendet seine Karriere, die Werke gehen bei der Bücherverbrennung in Flammen auf: „Ich übergebe dem Feuer die Schriften von Heinrich Mann, Ernst Gläser und Erich Kästner.“ Er darf nur im Ausland veröffentlichen, wird zweimal von
der Gestapo verhaftet: „Ich ging als lebender Leichnam durch die Straßen: Ein verbotener, ein ausradierter Schriftsteller, beschimpft, bespitzelt.“ Wegen seiner Mutter emigriert er nicht, Dennoch: Unter falschem Namen schreibt er in Cafés Komödien, genießt Sekt, Hummer und warnt durch Ironie, Kritik, Anklage, Hohn und Gelächter vor der braunen Gefahr: „Wer das, was schön war, vergisst, wird böse. Wer das, was schlimm war, vergisst, wird dumm.“

Donnerstag, 31.10.2024 - 15:00 Uhr
SPIEL - Leichtigkeit des Seins
Friedrich von Schiller stellt das Spielerische als notwendige Geburtshilfe bei der Menschwerdung heraus: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da Mensch, wo er spielt.“ Spiel kommt von Tanz und bedeutet, sich um etwas herumzubewegen. Spiel und Ernst liegen nahe zusammen. Spielen heißt, wie Kinder, unbeschwert mit heiligem Ernst, in etwas vertieft zu sein. Spiel und Freude sind zwei Seiten einer Münze. Platon schreibt: „Der Mensch aber ist dazu gemacht, ein Spielzeug Gottes zu sein, und das ist wirklich das Beste an ihm. So muss denn jedermann, ein Mann so gut wie eine Frau, dieser Weise folgend und die schönsten Spiele spielend das Leben leben.“

Donnerstag, 14.11.2024 - 15:00 Uhr
FREIMAUREREI – Bearbeitung des rauen Steins
König Salomo beauftragt den Baumeister Hiram Abif zum Bau des Tempels. Dessen Einteilung der Arbeiter in drei Klassen ist die Grundlage für die drei Grade der Freimaurerei: Schüler, Geselle und Meister. Ziel der Freimaurerei, einer Institution des Brückenbaus, ist die Perfektionierung des Menschen, symbolisiert durch das Schleifen des rauen Steins, um sich in das vom Weltenbaumeister geschaffene große Bauwerk des Seins einzufügen. Es geht um die utopische Verständigung aller Menschen, die alle am Tempel der Humanität arbeiten: „Weisheit leite unseren Bau, Schönheit ziere ihn, Stärke führe ihn aus.“ Das belegen Gotthold Ephraim Lessings Drama Nathan der Weise, Matthias Claudius’ Abendlied sowie Wolfgang Amadeus Mozarts Opern "Die Zauberflöte" und "Entführung aus dem Serail".

Donnerstag, 12.12.2024 - 15:00 Uhr
BROT UND WEIN - Ursymbole des Lebens
Getreide und Reben sind Wahrzeichen der Zivilisation. In Ackerbau (agricultura) und Weinbau (viticultura). spiegelt sich die Kulturgeschichte der Völker. Das Lehnwort Kultur (colere, cultum) verbindet den Anbau von Pflanzen mit Zivilisation und Geschichte. Zu allen Zeiten und in allen Kulturen bildet das Zwillingspaar Brot und Wein eine uralte Einheit. Als tägliche Nahrung wird es mit Ehrerbietung betrachtet, als Opfergabe im religiösen Zusammenhang gesehen und mit dem Olivenöl als Triumph des Menschen über den Hunger gefeiert, so dass Heinrich Heine sagen kann: „Es gibt hienieden Brot genug, für alle Menschenkinder…“.

Donnerstag, 16.01.2025 - 15:00 Uhr
ENGEL - URBILDER DER MENSCHEN
Seit uralten Zeiten faszinieren Engel die Menschheit. Nach der Vorstellung des Altertums
ist jedem Menschen ein Engel beigegeben, der ihn geleitet und über ihn wacht. Samuel Butler schreibt über diese Mittler zwischen Himmel und Erde: „Alle Vernunft ist dagegen,
und alles gesunde Empfinden spricht dafür.“ Sprache offenbart die alten Mythen: „Das sprach sein Engel...“ Unschuldige Kinder werden oft „Engel“ genannt. Der Dichter Hafis glaubt: „Wo Engel hausen, da ist der Himmel, und sei's auch mitten im Weltgetümmel.“
Italien und die Musik. In keinem anderen Land hat die Musik einen vergleichbaren Stellenwert. Mehr als jede andere Kunst ist sie in der Lage, das Land zu erklären und alle tausendfach gestellten Fragen zu beantworten.
Musik ist dauerpräsent. In einem Land, in dem Opernarien gepfiffen werden, überall Denkmäler namhafter Sänger herumstehen und die Einschaltquoten eines fünftägigen Liederwettbewerbs jede Sportübertragung in den Schatten stellen, kommt man an der Musik schlicht nicht vorbei.
Entlang von herzergreifenden Canzoni und unwiderstehlichen Ohrwürmern erzählt Eric Pfeil von der Zerrissenheit eines Landes zwischen Dolce Vita und undurchdringlicher Bürokratie, vom Erbe Silvio Berlusconis, von der Mafia und gesellschaftlichem Aufbruch, der Erfolgsgeschichte von Italiens uncoolster Band und immer wieder von der Liebe.
(Erscheinungstermin: 08.05.2024)
Eric Pfeil, wurde 1969 in Bergisch Gladbach geboren und fuhr schon kurz darauf zum ersten Mal über die Alpen. Um die Jahrtausendwende war er Produzent der legendären Musiksendung »Fast Forward«, seither ist er ein gefragter TV-Autor. Er schreibt u. a. für FAZ und Rolling Stone über Film, Literatur sowie über Popmusik und ihre Folgen. Sein erster »Reiseführer ohne Sehenswürdigkeiten« wurde 2022 von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert und stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.
(Quelle: Kiepenheuer & Witsch)

Kartenvorverkauf:
Buchhandlung WortReich
Hauptstr. 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel. 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum Horrem
Mittelstraße 23-31
50169 Kerpen-Horrem

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Wenn sich zwei beste Freunde trauen ...
Die Idee kam Jan und Rode natürlich auf einer Hochzeitsfeier. Es war nicht ernst gemeint. Jedenfalls nicht sofort. Schließlich kann man nicht einfach so seinen besten Kumpel heiraten, wenn man eigentlich heterosexuell ist und keine romantischen Gefühle füreinander hegt. Andererseits … Mitbewohner sind sie sowieso schon, und keiner von beiden ist in einer festen Beziehung. Die steuerlichen Vorteile einer Ehe könnten ihr Leben deutlich entspannter machen. Und es muss ja niemand erfahren. … Doch das ist nur die erste einer langen Reihe von Fehleinschätzungen.
Eine rasante Komödie über eine Männerfreundschaft, die (fast) in die Brüche geht und eine pointierte Gesellschaftssatire über Ehe, Freundschaft und die Suche nach dem Glück.

Kartenvorverkauf:

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0

Stadtbibliothek Elsdorf
Pestalozzistr. 2
50189 Elsdorf
Tel. 02274 709181
Vom Mut, der Hoffnung und einem Leben im Ausnahmezustand

Bestsellerautor Stephan Orth hat den Krieg Russlands gegen die Ukraine von Anbeginn intensiv miterlebt. Durch seine ukrainische Freundin Yulia verbindet ihn ein besonderes Band mit dem Land. Wie geht es den Menschen, die geblieben sind? Wie sieht ihr Alltag aus, was gibt ihnen Hoffnung? Und was hat das alles mit uns zu tun? Mit diesen Fragen reist er nach Kyjiw und Odessa, nach Charkiw und in die Karpaten. Er wohnt bei Einheimischen, hört ihre Geschichten, ist beeindruckt von ihrem Mut und Lebenswillen – und packt selbst beim Wiederaufbau mit an. Sein bewegender Bericht verleiht den Ukrainerinnen und Ukrainern eine Stimme und ermöglicht uns eine Perspektive, die weit über den Krieg hinausreicht.
„Couchsurfing in der Ukraine“ erscheint am 1. August 2024

Stephan Orth, Jahrgang 1979, arbeitete als Redakteur im Reiseressort von SPIEGEL Online, bevor er sich als Autor selbstständig machte. Bei Malik erschienen von ihm »Opas Eisberg« und die SPIEGEL-Bestseller »Couchsurfing im Iran«, »Couchsurfing in Russland« (Gewinner des ITB BuchAwards), »Couchsurfing in China«, »Couchsurfing in Saudi-Arabien« und zuletzt »Absolutely ausgesperrt«.
(Quelle: Piper Verlag)

In Kooperation mit der STADT.BIBLIOTHEK BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT im Rahmen des LiteraturHerbst Rhein-Erft 2024

Kartenvorverkauf:
Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel. 02271 89380

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Versäumnisse aus den 16 Jahren Merkel werfen für Dr. Eckart Lohse Fragen auf.
Seine Thesen: Deutschland ist enttäuscht und Merkels Politik auf vielen Feldern gescheitert. Russland, Energieversorgung, Verteidigung, Integration. Der klimafreundliche Umbau der viertgrößten Volkswirtschaft ist steckengeblieben. Was wie Stabilität aussah und wofür Deutschland international beneidet wurde, war vierfach auf Kante genäht.

Eckart Lohse begleitet Angela Merkel seit ihren Bonner Jahren journalistisch. Für dieses Buch hat er mit zahlreichen Politikern über das gesprochen, was Merkel angetrieben und gebremst hat. Seine Erkenntnis: Anpassung um des Machterhalts willen hat das Regierungshandeln der Ostdeutschen geprägt. Ihr fehlten die Ideen, das Land in die Zukunft zu führen.
[Text in Anlehnung an die dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co KG]

Kartenvorverkauf:

Buchhandlung WortReich
Hauptstr. 196
50169 Kerpen-Horrem
Tel. 02273 9904022

Soziokulturelles Zentrum Horrem
Mittelstr. 23-31
50169 Kerpen-Horrem
Tel. 02273 8011

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
Als die drei Freundinnen, Elly, Margot und Käthe im malerischen Teil der Eifel mit der Schule fertig werden, glauben sie, die Welt stünde ihnen offen. Doch der Beginn der NS-Zeit ändert alles: Die Jüdin Margot muss um ihr Leben und das ihrer Familie fürchten. Käthe wird zur überzeugten Nationalsozialistin und Elli muss sich zwischen Liebe und Gewissen entscheiden.
Nach „Trümmermädchen“, die Geschichte einer Bäckersfamilie im zerbombten Köln der 40er Jahre, und „Findelmädchen“, welches ins Köln der wilden Fünfzigerjahre entführt, als die Mädchen Flüssigstrümpfe trugen und die Jungen sich wie James Dean kleideten, ist „Sturmmädchen“ der dritte historische Roman der Autorin. Gewohnt gut recherchiert und spannend geschrieben, erwartet die Leser*innen dieses Mal eine Eifelgeschichte.

Zur Autorin:
Lilly Bernstein ist das Pseudonym der Kölner Journalistin und Autorin Lioba Werrelmann, deren Debütroman „Hinterhaus“ mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde. Ihre Romane „Trümmermädchen“ und „Findelmädchen“ waren große Presse- und Publikumserfolge.
(Quelle: Ullsteinverlag)

1970 im Rheinland geboren, studierte sie, machte ein Voluntariat beim WDR, moderierte im Hörfunk, drehte Filme fürs Fernsehen und war Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio Berlin. Ein angeborener Herzfehler beendete dieses turbulente Leben abrupt. Seitdem erfindet sie spannende Geschichten lieber selber.
Im Frühjahr 2023 erschien mit „Tod in Siebenbürgen“ der erste Band einer Krimireihe um den Investigativjournalisten Paul Schwartzmüller, der die Leser*innen in ein verwunschenes Dorf am Fuße der Karpaten entführt. Dort ermittelt der Held zwischen Vampiren, wilden Bären und vorlauten Ziegen.
Als Lilly Bernstein schreibt Lioba Werrelmann historische Romane. Den malerischen Teil der Eifel, in dem „Sturmmädchen“ spielt, kennt sie seit ihrer Kindheit. Für die Recherche zu „Sturmmädchen“ hat sie auch jetzt viele Wochen dort verbracht, ist die Wege abgelaufen und hat Zeitzeug*innen getroffen.
(Quelle: Lioba Werrelmann.com)

Kartenvorverkauf:
Stadt.Bibliothek.Bergheim
Konrad-Adenauer-Platz 1
50126 Bergheim
Tel. 02271 89380

vhs Bergheim
Bethlehemer Str. 25
50126 Bergheim
Tel. 02271 4760-0
"Alles ist wie in einer Folge 'Gute Zeiten, Schlechte Zeiten' aus den frühen Neunzigern: Jemand nimmt einen Anruf entgegen, und die Umgebung sieht plötzlich anders aus…" Denn der Anruf meldet Rosa den Tod ihres Vaters. Ihre Mutter ist schon vor Jahren verstorben, die Schwester taucht immer ab, wenn es kompliziert wird. Rosa selbst war es, die sich um Mordechai Jeruscher, ihren schwerkranken, eigenwilligen, jüdischen Vater, kümmern musste. Nun steht sie allein vor den verwickelten Fäden ihrer Familiengeschichte und macht sich daran, sie zu entwirren.

Nach ihrem gefeierten Debüt "Otto" legt Dana von Suffrin nun ihren zweiten Roman vor. Sie etabliert sich damit als starke jüdische Stimme der dritten Generation nach dem Holocaust, die mit Intelligenz und feinem Humor die noch immer schmerzenden Narben der Vergangenheit thematisiert.
(Aus: https://www.hr2.de/programm/lesung/lesung--leichtfuessig-und-tiefgruendig-dana-von-suffrins-nochmal-von-vorne-v1,dana-von-suffrin-104.html)

Was hält eine Familie zusammen, in der es nur Fliehkräfte zu geben scheint und alles darauf hinausläuft, dass etwas zu Bruch geht? Am Ende nur die eigene Geschichte.
Dana von Suffrin hat einen virtuosen Roman über modernes jüdisches Leben zwischen München und Tel Aviv geschrieben. Der Tod ihres Vaters und die Auflösung seiner Wohnung bringt für Rosa vieles in Bewegung, bei dem sie eigentlich froh war, dass es geruht hatte.
Denn die Geschichte der Familie Jeruscher ist ein einziges Durcheinander aus Streitereien, versuchten oder gelungenen Fluchten, aus Sehnsüchten und enttäuschten Hoffnungen und dem vergeblichen Wunsch, irgendwo heimisch zu werden. Nun ist alles wieder da: die Erinnerungen an ihre irrwitzige Kindheit in den 90ern, an das Scheitern der Ehe der Eltern und die Verwandtschaft in Israel, aber auch ihre verschwundene ältere Schwester, mit der sie aus gutem Grund gebrochen hatte. Kraftvoll und mit großartigem schwarzen Humor erzählt Dana von Suffrin von einer deutsch-jüdischen Familie, in der ein ganzes Jahrhundert voller Gewalt und Vertreibung nachwirkt – und von zwei Schwestern, die sich entzweien und wieder versöhnen, weil es etwas gibt, das nur sie aneinander verstehen.

Dana von Suffrin wurde 1985 in München geboren, sie studierte in München, Neapel und Jerusalem. 2017 schloss sie ihre Promotion mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus ab. Ihr Romandebüt "Otto" wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis (2019), dem Ernst Hoferichter-Preis (2020) und dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020). Die Schriftstellerin lebt in München.

Lena Rumler ist freiberufliche Journalistin und Moderatorin für Auftraggeber wie den WDR, die ARD, die Kultusministerkonferenz, die lit. COLOGNE oder den BDK. Zudem arbeitet sie am Kinder- und Jugendprogramm der lit.COLOGNE und lit. RUHR mit.

Die Veranstaltung wird im Rahmen der Jüdischen Kulturwochen Rhein-Erft in Kooperation mit der Stadt Kerpen durchgeführt.

Abendkasse 16,00 Euro k. E.
Vorverkauf 15,00 Euro k. E.

Kartenvorverkauf:
Soziokulturelles Zentrum
Mittelstr. 23-31
50169 Kerpen-Horrem
02273 8011

Buchhandlung Wortreich
Hauptstraße 196
50169 Kerpen
Tel.: 02273 9904022

Kerpener Spinnstube
Hahnenstr. 18
50171 Kerpen
Tel.: 02237 921771

kultur@stadt-kerpen.de
Eventim-Ticket - eventim-light.com (14,00 Euro + Gebühr)

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Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

Servicezeiten

Montags bis donnerstags:

09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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