Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In diesem Kurzseminar soll zunächst dargestellt werden, was im Erbfall passiert, wer überhaupt erbberechtigt ist oder einen Anspruch auf einen Pflichtteil hat. Weiterhin werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bei Testamenten dargestellt und die häufigsten Fehler besprochen. Ein ausführlicher Teil wird sich mit dem Ehegattentestament beschäftigen und mit der Frage, wie man seinen letzten Willen als Eheleute am besten gestaltet. Dabei wird auch das am häufigsten unter Ehegatten geschlossene Testament, das sogenannte "Berliner Testament", dargestellt. Schließlich erfolgt ein kurzer Ausflug in das Erbschaftssteuerrecht und die Auswirkungen, die einzelne Gestaltungen beim Testament auf die Erbschaftssteuer haben können.

freie Plätze Elternunterhalt und Pflegekosten

(Horrem, ab Do., 03.12.2020, 18.00 Uhr )

Wenn die Eltern in einem Alten- oder Pflegeheim betreut werden müssen, dann entstehen erhebliche Kosten, die mit deren eigenem Einkommen aus Rente und Pension sowie den Leistungen der Pflegeversicherung häufig nicht gedeckt werden können. Diese Kosten werden dann an die Kinder weitergegeben. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, die hier besprochen werden, wie z. B.:
- In welcher Höhe kann ich als Kind in Anspruch genommen werden, muss ich mein eigenes Vermögen einsetzen und welche eigenen Belastungen (z. B. eigene Kredite, andere Unterhaltverpflichtungen etc.) können angerechnet werden?
- Haftet mein Ehepartner für die Heimkosten der Schwiegereltern?
- Wie verteilt sich die Haftung auf mehrere Geschwister?

freie Plätze Trennung und Scheidung - ein Vortrag zum Familienrecht

(Horrem, ab Mo., 11.01.2021, 18.00 Uhr )

Eine Trennung oder Scheidung trifft die Eheleute bzw. die Familie tief. Eine Vielzahl von Fragestellungen und rechtlichen Problemen treten auf. Was ändert sich mit der Trennung? Was wird aus den Kindern? Wer hat Anspruch auf Unterhalt? Wie lange besteht eine Unterhaltsverpflichtung? Was wird aus dem gemeinsamen Vermögen und der gemeinsamen Immobilie, wie werden die Schulden aufgeteilt? Was sind die Voraussetzungen einer Ehescheidung?
Dieser Vortrag behandelt die rechtlichen und finanziellen Folgen einer Trennung, die Teilnehmer/-innen erhalten anhand von eigenen Beispielen und Fragen einen Überblick über die typischen Probleme anlässlich einer Trennung und Scheidung.

freie Plätze Vortrag: Vorsorgevollmacht

(VHS-Haus, BM, ab Do., 05.11.2020, 18.30 Uhr )

Jeder kann in eine Situation geraten, in welcher er nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln. Durch eine Vollmacht bzw. Vorsorgevollmacht kann frühzeitig eine Vertrauensperson bestimmt werden, die befugt ist, verbindlich wichtige Angelegenheiten zu regeln. Die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung kann hierdurch oft vermieden werden. Sollte nur eine Person oder sollten mehrere Personen bevollmächtigt werden? Müssen bzw. sollten Bevollmächtigte auch Familienangehörige sein? Wie kann die Anerkennung der Vollmacht sichergestellt werden? In welchen Fällen ist eine Beurkundung oder Beglaubigung erforderlich? Der Vortrag gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung wird detailliert und dabei auch bewusst praxisnah auf die erforderlichen Formvorschriften eingegangen, die bei der Erstellung einer Vollmacht zu beachten sind.

freie Plätze Vortrag: Die Patientenverfügung

(VHS-Haus, BM, ab Do., 12.11.2020, 18.30 Uhr )

Viele Menschen wünschen sich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben auch beim Thema Sterben und möchten eine Patientenverfügung erstellen. Allerdings besteht vielfach eine große Unsicherheit, was die Inhalte betrifft. Etliche lassen sich Versatzstücke in eine Generalvollmacht einbauen oder greifen auf eines der vorgefertigten Formblätter zurück, die von über 250 Organisationen angeboten werden. Spätestens nach dem Aufsehen erregenden BGH-Beschluss vom Juli 2016 (Xll ZB 61/16), erneut bestätigt durch einen BGH-Beschluss im Februar 2017 (Xll ZB 604/15), ist klar geworden, dass viele Formblätter und Versatzstücke den rechtlichen Anforderungen nicht genügen.
Wem an der Verbindlichkeit seiner eigenen Vorstellungen gelegen ist und wer seine Angehörigen sowie Ärzte wirklich entlasten möchte, der sollte sich vorab gut informieren. Sonst besteht die Gefahr, dass die Patientenverfügung „wenn es einmal so weit ist“ nicht anerkannt wird oder gar dass der meist fachmedizinisch oder/und in der Thematik unkundige Laie etwas unterschreibt, was er gar nicht wollte, weil er Fachformulierungen in ihrer Tragweite falsch aufgefasst hat.
Der Vortrag informiert grundlegend über das Thema Patientenverfügung und greift neue Entwicklungen und die aktuelle Rechtsprechung auf, so z. B. den 2020 ergangenen „Aschermittwochsbeschluss“ des Bundesverfassungsgerichts.

freie Plätze Vortrag: Betreuungsrecht

(VHS-Haus, BM, ab Do., 19.11.2020, 18.30 Uhr )

Jeder kann durch Krankheit, Behinderung oder Alter in einen Zustand der Hilflosigkeit gelangen, in welchem es ihm nicht mehr möglich ist, seine Angelegenheiten noch selbst zu regeln. Mit dem 1992 in Kraft getretenen Betreuungsrecht wurde die bisherige Vormundschaft und Pflegschaft durch die Betreuung ersetzt. In dem Vortrag geht es darum, Sie praxisnah über die Grundzüge dieses Betreuungsrechts zu informieren.

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