Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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In diesem Kurzseminar soll zunächst dargestellt werden, was im Erbfall passiert, wer überhaupt erbberechtigt ist oder einen Anspruch auf einen Pflichtteil hat. Weiterhin werden die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten bei Testamenten dargestellt und die häufigsten Fehler besprochen. Ein ausführlicher Teil wird sich mit dem Ehegattentestament beschäftigen und mit der Frage, wie man seinen letzten Willen als Eheleute am besten gestaltet. Dabei wird auch das am häufigsten unter Ehegatten geschlossene Testament, das sogenannte "Berliner Testament", dargestellt. Schließlich erfolgt ein kurzer Ausflug in das Erbschaftssteuerrecht und die Auswirkungen, die einzelne Gestaltungen beim Testament auf die Erbschaftssteuer haben können.
Wenn die Eltern in einem Alten- oder Pflegeheim betreut werden müssen, dann entstehen erhebliche Kosten, die mit deren eigenem Einkommen aus Rente und Pension sowie den Leistungen der Pflegeversicherung häufig nicht gedeckt werden können. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, die hier besprochen werden, wie z. B.:
- Einsatz des Einkommens und Verbrauch des Vermögens des Pflegebedürftigen,
- Darstellung der staatlichen Leistungen (Pflegegeld, Pflegewohngeld, Sozialhilfe).
- Ab wann kann das Sozialamt in Anspruch genommen werden?
- Wann müssen die Kinder sich an den Pflegekosten beteiligten (sog. Elternunterhalt)?

freie Plätze Rechtsfragen in Patchworkfamilien

(Horrem, ab Mi., 14.06.2023, 18.00 Uhr )

Das Zusammenleben in einer Patchworkfamilie stellt hohe Anforderungen an alle beteiligten Personen und wirft eine Menge von rechtlichen Fragen und Folgen auf wie z. B.:
- Der neue Partner ist geschieden oder lebt getrennt lebend und bringt Kinder mit in die Beziehung. Wer entscheidet in Erziehungsfragen und wie wird der Unterhalt geregelt?
- In der neuen Patchworkfamilie werden weitere Kinder geboren. Wie ist die rechtliche Stellung der „Patchwork-Geschwister“ untereinander?
- Was geschieht in einem medizinischen Notfall?
- Wer ist nach wem erbberechtigt und wie stellt sich die erbschaftssteuerliche Gestaltung dar? Wie kann der länger lebende Ehegatte abgesichert werden? Auch stellt sich die Frage, wie im Erbfall das vorhandene Vermögen zwischen den Kindern aus der ersten Ehe bzw. Beziehung und denen aus der "neuen" Familie verteilt werden kann.
- Was passiert beim Erwerb von Eigentum oder gemeinsamen Geldanlagen und welche Folgen hat das im Erbfall?
Das ist nur ein Ausschnitt der rechtlichen Probleme, vor die eine Patchworkfamilie gestellt werden kann. Die anwaltliche Praxis zeigt, dass bei den Betroffenen meist erhebliche Unsicherheiten bestehen. Der Vortrag zeigt auf, welche rechtlichen Probleme in einer Patchworkfamilie entstehen können und wie man sie lösen kann bzw. bereits im Vorfeld vermeidet.

Kurs abgeschlossen Vortrag: Vorsorgevollmacht

(vhs-Haus, BM, ab Mi., 08.03.2023, 18.30 Uhr )

Jeder kann in eine Situation geraten, in welcher er nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten selbst zu regeln. Durch eine Vollmacht bzw. Vorsorgevollmacht kann frühzeitig eine Vertrauensperson bestimmt werden, die befugt ist, verbindlich wichtige Angelegenheiten zu regeln. Die Einrichtung einer rechtlichen Betreuung kann hierdurch oft vermieden werden. Sollte nur eine Person oder sollten mehrere Personen bevollmächtigt werden? Müssen bzw. sollten Bevollmächtigte auch Familienangehörige sein? Wie kann die Anerkennung der Vollmacht sichergestellt werden? In welchen Fällen ist eine Beurkundung oder Beglaubigung erforderlich? Der Vortrag gibt Antworten auf diese und weitere Fragen. Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung wird detailliert und dabei auch bewusst praxisnah auf die erforderlichen Formvorschriften eingegangen, die bei der Erstellung einer Vollmacht zu beachten sind.

freie Plätze Vortrag: Die Patientenverfügung

(vhs-Haus, BM, ab Do., 02.03.2023, 18.30 Uhr )

Viele Menschen wünschen sich ein weitgehend selbstbestimmtes Leben auch beim Thema Sterben und möchten eine Patientenverfügung erstellen. Allerdings besteht vielfach eine große Unsicherheit, was die Inhalte betrifft. Etliche lassen sich Versatzstücke in eine Generalvollmacht einbauen oder greifen auf eines der vorgefertigten Formblätter zurück, die von über 250 Organisationen angeboten werden. Spätestens nach dem Aufsehen erregenden BGH-Beschluss vom Juli 2016 (Xll ZB 61/16), erneut bestätigt durch einen BGH-Beschluss im Februar 2017 (Xll ZB 604/15), ist klar geworden, dass viele Formblätter und Versatzstücke den rechtlichen Anforderungen nicht genügen.
Wem an der Verbindlichkeit seiner eigenen Vorstellungen gelegen ist und wer seine Angehörigen sowie Ärzte wirklich entlasten möchte, der sollte sich vorab gut informieren. Sonst besteht die Gefahr, dass die Patientenverfügung „wenn es einmal so weit ist“ nicht anerkannt wird oder gar dass der meist fachmedizinisch oder/und in der Thematik unkundige Laie etwas unterschreibt, was er gar nicht wollte, weil er Fachformulierungen in ihrer Tragweite falsch aufgefasst hat.
Der Vortrag informiert grundlegend über das Thema Patientenverfügung und greift neue Entwicklungen, wie etwa die Frage, ob ältere Patientenverfügungen im Hinblick auf Covid-19 zu modifizieren sind und die aktuelle Rechtsprechung auf, so z. B. den 2020 ergangenen „Aschermittwochsbeschluss“ des Bundesverfassungsgerichts.

freie Plätze Was Sie als Vermieter über das Mietrecht wissen sollten

(vhs-Haus, BM, ab Do., 09.03.2023, 18.00 Uhr )

"Der Mieter bekommt immer Recht" - das ist ein modernes Märchen. Wer seine Rechte als Vermieter kennt, kann frühzeitig handeln und Ärger vermeiden.
In diesem Kurzseminar werden anhand von Fällen aus der Praxis die "Top 10 Märchen des Mietrechts" besprochen, die immer wieder verbreitet werden. Die aktuelle Gesetzeslage und die neueste Rechtsprechung finden dabei selbstverständlich Anwendung. Die Kenntnisse von erfahrenen Vermietern werden aufgefrischt und aktualisiert. Wer Vermieter werden möchte, erhält hier wichtiges Rüstzeug für künftige Vertragsbeziehungen. Themen sind z. B.: Dos und Don´ts beim Vertragsabschluss, Mieterhöhungen durchführen, Miteinander in der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), Kündigung des Mietverhältnisses, Räumung des Mietobjekts.

freie Plätze Die Nebenkostenabrechnung – einfach und verständlich

(vhs-Haus, BM, ab Do., 23.03.2023, 18.00 Uhr )

Mieter sehen oft mit Sorge der jährlichen Post des Vermieters entgegen, die häufig Überraschungen bereithält und nicht immer verständlich ist. Vermieter schieben das Erstellen der Abrechnung gerne vor sich her, ist es doch oft eine undankbare und kleinteilige Aufgabe, die nicht selten zu langwierigen Diskussionen mit dem Mieter führt. Gerade in Zeiten der ständig steigenden Energiepreise sind die Transparenz und das Verstehen der Nebenkostenabrechnung ein Schlüssel, um Ärger mit dem Vertragspartner zu vermeiden und das weitere Mietverhältnis positiv zu gestalten. Anhand von Musterabrechnungen werden verschiedene Varianten der Nebenkostenabrechnung besprochen, Detailfragen erläutert und eine Struktur zum Verständnis mitgegeben, damit beide Vertragsparteien zukünftig gelassener der Abrechnungsthematik entgegensehen können.

freie Plätze Renten- und Immobilienbesteuerung

(vhs-Haus, BM, ab Fr., 31.03.2023, 14.00 Uhr )

Mit Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes im Jahr 2005 wurde die Besteuerung von Renten und Pensionen neu geregelt. Viele Rentner-/innen bzw. angehende Rentner-/innen stehen vor einem Berg voller Fragen wie z. B. „Bin ich verpflichtet eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt einzureichen? Muss ich auf meine Renteneinkünfte Steuern zahlen und wenn ja, wieviel? Leben im Ausland und deutsche Rente beziehen – ist das steuerlich möglich?“ Neben diesen und weiteren Fragen wird zusätzlich auch aufgrund der aktuellen Immobilienlage die Besteuerung von Vermietungseinkünften behandelt.
Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Fragen rund um das Thema Renten- und Immobilienbesteuerung erläutert. Auch wird der Dozent Wege aufzeigen, wie anhand mehrerer Gestaltungsmodelle die Steuerbelastung gemindert oder gar gänzlich vermieden werden kann.

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Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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