Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen


Zu diesem Kurs


Donnerstag, 10. September 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
GESUNDHEIT - Harmonie der Seele
"Die ständige Sorge um die Gesundheit ist auch eine Krankheit", so der Philosoph Platon. Denn es gibt auch noch die Lust zu leben, die eigentliche Kostbarkeit: die ganzheitliche Spiritualität. Die Gesundheitsreligion scheint die Freude am Leben eher zu vertreiben. Wo bleibt die übersprudelnde Lebenslust, die allgemeine "Aufhebung des Unbehagens", die John Locke verheißt. Wo schon Epikur den Boden bereitet: "Ich weiß nicht, was ich mir als das Gute vorstellen soll, wenn ich die Lust des Geschmacks, die Lust der Liebe, die Lust des Hörens und die lustvollen Bewegungen beim Anblick einer schönen Gestalt beiseite lasse." HÄNDE - Werkzeuge des Geistes
Für Immanuel Kant gilt: "Die Hände sind das Werkzeug des Geistes." Die Hand besitzt den kompliziertesten Bauplan von allen menschlichen Gliedmaßen. Wesentliche Eigenschaften eines Gegenstandes verstehen wir erst, wenn wir ihn in den Händen halten. Mit ihrer Hilfe "begreifen" wir die Welt. Das subtile Wechselspiel zwischen motorischer Steuerung, Sinnesempfindungen der Hand, optischen Eindrücken und der Vernetzung dieser Wahrnehmungen im Gehirn macht die Hand nach Aristoteles zum "Werkzeug aller Werkzeuge".

Donnerstag, 24. September 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
HÄNDE - Werkzeuge des Geistes
Für Immanuel Kant gilt: "Die Hände sind das Werkzeug des Geistes." Die Hand besitzt den kompliziertesten Bauplan von allen menschlichen Gliedmaßen. Wesentliche Eigenschaften eines Gegenstandes verstehen wir erst, wenn wir ihn in den Händen halten. Mit ihrer Hilfe "begreifen" wir die Welt. Das subtile Wechselspiel zwischen motorischer Steuerung, Sinnensempfindungen der Hand, optischen Eindrücken und der Vernetzung dieser Wahrnehmungen im Gehirn macht die Hand nach Aristoteles zum "Werkzeug aller Werkzeuge".

Donnerstag, 8. Okober 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
MOND - Schattenbild der Erde
"Der Mond ist aufgegangen/Die goldnen Sternlein prangen/Am Himmel hell und klar." In matriachalen Kulturen ist die Mondgöttin die umfassendste Göttin überhaupt. Ihre Phasen zeigen das Gesetz der ewigen Verwandlung. Sie ist die erste Zeitgeberin und Begründerin des Mondkalenders. Der Anblick des Mondes, der "in tausend Leiden tröstet", ist in Musik und Dichtung noch verbreiteter als der der Sonne, seiner Lichtspenderin. Darum notiert Simone Weil: "Man muss über ewige Dinge schreiben, um mit Sicherheit aktuell zu sein."

Donnerstag, 29. Oktober 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
PARIS - Metropole der Lebenslust - Stadt der Musik
Europas geistige Hauptstadt gilt als Drehscheibe des Kontinents: Vom Kloster St. Jacques der Dominikaner im Quartier Latin bis zu Jacques Offenbach, der das Pariser Gesellschaftsleben aufs Korn nimmt und in "La vie parisienne" die Handlung im Paris des Jahres 1867 spielen lässt. Im weitgehend zentralistisch organisierten Frankreich verdichten sich intellektuelle und künstlerische Bewegungen. Der hier im freiheitlichen Paris lebende Heinrich Heine notiert: "Paris ist nicht bloß die Hauptstadt von Frankreich, sondern der ganzen zivilisierten Welt und ist ein Sammelplatz ihrer geistigen Notabilitäten".

Donnerstag, 19. November 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
ABEND - Neige des Tages - Symbol der Geborgenheit
"O wie schön ist deine Welt..." beginnt das Schubertlied Im Abendrot. Unter dem Eindruck von Abendröte, Abendglocken und Sonnenuntergang gilt der Abend als eine Zeit der Besinnung. Der Mensch ist aufnahmebereiter, findet leichter zu sich selbst und das Abendgebet beschließt den Tag. Im Abend wirken Mächte, die den Menschen bergen und bewahren. Der Ausklang des Tages führt zur Betrachtung der Vergänglichkeit und Hesse empfiehlt: "Jeden Abend sollst du deinen Tag/Prüfen, ob er Gott gefallen mag".

Donnerstag, 10. Dezember 2020, 15:00 - 16:30 Uhr
LUDWIG VAN BEETHOVEN - Freund der Leidenden (250. Geburtstag: 17.12.1770 Bonn - 26.03.1827 Wien)
Viele Zitate, Anekdoten und ein Querschnitt seiner großartigen Musik ergeben zum 250. Geburtstag ein facettenreiches Lebensbild des berühmten Komponisten. Joseph Haydn nennt ihn achtungsvoll "Großmogul". Nach ihrer Begegnung in Teplitz notiert Goethe: "Zusammengefasster, energischer, inniger habe ich noch keinen Künstler gesehen". Über seine Musik schreibt Beethoven: "Meine Musik, die kann kein bös‘ Schicksal haben. Wem sie sich verständlich macht, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen schleppen." Seinem Anspruch, der Nachwelt ein bleibendes musikalisches Werk zu hinterlassen, wird er gerecht: Marcel Reich-Ranicki bezeichnet die letzten Klaviersonaten als "Überlebensmittel".

Kursnr.: 202-2102
Kosten: 59,00 EUR (keine Ermäßigung)


Zeitraum

Do. 10.09.2020 - Do. 10.12.2020


Verfügbarkeit

freie Plätze freie Plätze


Kursort(e)

Mittelstraße 23 - 31
50169 Kerpen-Horrem
Soziokulturelles Zentrum, 304 (Turmzimmer)


Dozent(en)

Kontakt

Volkshochschule Bergheim

Bethlehemer Straße 25

50126 Bergheim

Tel.: 02271 4760-0
Fax: 02271 4760-25

E-Mail: info@vhs-bergheim.de

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09:00 bis 12:30 Uhr, 14:00 bis 16:30 Uhr

Freitags: 09:00 bis 13:00 Uhr

Mittwochs und freitags finden keine Beratungen durch die Pädagogen/-innen statt.

 

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