Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Eine der längsten Bindungen unseres Lebens ist die zu unseren Geschwistern. Mitunter ist es auch eine der kompliziertesten Beziehungen. Man teilt Erfahrungen, Träume und Ängste. Geschwister sind aus dem selben Eisen geschmiedet, aber trotzdem unterschiedlich.

Dieser Lesekreis beschäftigt sich mit Geschichten von Brüdern und Schwestern. Es sind mal warmherzige, mal lustige und mal bitterböse Geschichten. Jedes Buch steht für die verschiedenen Möglichkeiten der Geschwisterbeziehung. Vor den einzelnen Treffen lesen wir das jeweilige Buch, um uns dann über Leseeindrücke auszutauschen. In gemütlicher Runde sprechen wir über das Gelesene, diskutieren vielleicht auch kontrovers und erlangen so auch neue Einblicke in die Romane.

Folgende Bücher werden gelesen und besprochen:

Dorothy Baker "Zwei Schwestern", ISBN 978-3-423-14559-6
Eleanor Brown "Die Shakespeare Schwestern", ISBN 978-3-458-36000-1
Antonia Baum "Ich wuchs auf einem Schrottplatz auf, wo ich lernte, mich von Radkappen und Stoßstangen zu ernähren" ISBN 978-3-518-46772-5
Amy Bloom "Wir Glücklichen" ISBN 978-3-442-71430-8
Marie-Aude Murail "Simpel" ISBN 978-3-596-80649-2

freie Plätze Zauber von Musik und Dichtung Seniorenakademie der Stadt Kerpen

(Horrem, ab Do., 21.09.2017, 15.00 Uhr )

Donnerstag, 21. September 2017, 15:00 Uhr
BÄUME: Hoheiten des Himmels

Bäume gelten als machtvolle Repräsentanten des Pflanzenreichs, als Sinnbild göttlicher Wesenheiten sowie als Aufenthaltsort heiliger Mächte. Jährlich erneuert sich das Blattkleid des Laubbaumes und symbolisiert die den Tod besiegende Wiedergeburt des Lebens. Immergrüne Nadelbäume symbolisieren Unsterblichkeit. Im Baum spiegeln sich Kreislauf und Urkraft des Lebens: Saugen der Wurzeln, Atmen der Blätter, Strömen des Saftes und Reifen der Früchte. Hesse notiert: "Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen."

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 15:00 Uhr
GASTMAHL: Signatur des Himmels

Sehr früh entdeckt der Mensch die Freude des Genießens. Er ist bestrebt, Speisen noch schmackhafter zu bereiten, mit feinen Weinen in edlen Gläsern zu begleiten und mit Gästen zu teilen. Doch der Mensch lebt nicht nur von Brot und Wein allein. Hilde Domin notiert: "Wir essen Brot, doch wir leben vom Glanz." Begleiten Musik, Poesie und Philosophie das Mahl, wird es zum Fest der Sinne und zum "Gefäß des Geistes" (Platon). So steht es auch im Buch Jesus Sirach: "Wie ein Rubin in seinem Golde leuchtet, also zieret ein Gesang das Mahl."

Donnerstag, 9. November 2017, 15:00 Uhr
ALTER: Krone des Lebens

Das Alter gilt als Krönung eines erfüllten Lebens. Martin Buber notiert: Alt sein ist ein herrlich Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heißt." Die alte Weisheit lautet: "Jeder Tag ist ein Tag weniger." Wer sich um letzte goldene Reife bemüht, kehrt diese Weisheit um: "Jeder Tag ist auch ein Tag mehr." Das Alter wird oft mit Abend oder Herbst der Tages- und Jahreszeiten verglichen: "Auch der Herbst hat noch seine warmen Tage." Die Kunst des Lebens besteht darin, aktiv zu bleiben, schöpferisch zu wirken, sich selber zu bilden und das Leben im Tod zu vollenden; denn für Romano Guardini gilt: "Auch Alter ist Leben".

Donnerstag, 30. November 2017, 14:00 Uhr
GEBET: Brücke der Zuversicht

Für Marie von Ebner-Eschenbach ist "der erste Glückliche der erste Beter." Beten besteht nicht nur darin, Gott unsere Nöte mitzuteilen, sondern auch, sich dankbar ins Universelle zu öffnen: Bei einem Spaziergang im Mai oder bei der Betrachtung eines Schneekristalls. Das Gebet ist eine geistige Kraftquelle. Der Betende wird still und tritt mit einem unsichtbaren Wesen in Verbindung. Im Gebet ist der Mensch so gut, wie er nur irgend sein kann. Nach Lessing ist "ein einziger dankbarer Gedanke zum Himmel das vollkommene Gebet."

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 14:00 Uhr
Monat des Lichtes

Der Dezember verbindet Herbst mit Winter, erfreut mit Raureif und erstem Schnee. Auf diese Naturschönheiten weist Matthias Claudius hin: "Seht meine lieben Bäume an; / wie sie so herrlich stehen, / Auf allen Zweigen angetan / Mit Reifen wunderschön." Die Angelsachsen nennen ihn Wintermonat oder wegen des Weihnachtsfestes auch Heiliger Monat. Am Barbaratag der lichtdurchfluteten Adventszeit werden Kirschzweige abgeschnitten, die in der Heiligen Nacht erblühen. Es sammeln sich derart viele Empfindungen an, so dass diese Zeit sicherlich als die reichste und schönste für die Kräfte des Herzens gilt: Edmund Spenser notiert: "Der frostige Dezember kam indessen, / Von Festen und von Freudenfeuern loh..."

freie Plätze "111 Gründe einen Mord zu begehen" Lesinar von und mit Yvonne de Bark

(VHS-Haus, BM, ab Fr., 10.11.2017, 19.00 Uhr )

Yvonne de Bark ist Autorin, Schauspielerin und Körperspracheexpertin. Nach ihrem Sport- und Englischstudium war sie in zahlreichen TV-Produktionen (u. a. die Motorrad-Cops, Alarm für Kobra 11, Unter uns, Ein Fall für Zwei) auf den Bildschirmen der Republik zu sehen. Während sie sich als Autorin bisher auf humorvolle Erziehungsratgeber spezialisierte (u. a. Pimp your Kid), zeigt sie sich in ihrem mittlerweile achten Buch von ihrer diabolischen Seite.
"Am liebsten würde ich sie/ihn umbringen!"
Sie sind überall! Die Kleingeld zählenden Rentner an der Supermarktkasse. Die Parkplatzwegschnapper vor einem wichtigen Termin. Die laut telefonierenden Kollegen im Büro. Die Chipsesser und Colaschlürfer im Kino in der Reihe hinter uns. Es sind die vielen kleinen Dinge, die in uns den Wunsch wecken, zum Amokläufer zu werden. Aber wir müssen die Contenance bewahren und unsere aufsteigende Mordlust im Zaum halten. Doch was tun mit unserer Wut und der anschwellenden Halsschlagader? Wie oft haben Sie schon der Strafzetteldistributorin im Geiste ihre Autotür "versehentlich" in die Eingeweide gerammt? Oder der Schwiegermutter für ihre hilfreichen Tipps Putzmittel als Erfrischungsgetränk angeboten?
Yvonne de Bark hat es für Sie getan. Sie lässt den Dampf ab, den Sie tagtäglich so tapfer innehalten. Bitterböse und schwarzhumorig lässt sie ein Opfer nach dem anderen über die Klinge springen. Erleben Sie einen kurzweiligen Abend, an dem Lachmuskeln hart trainiert werden! Yonne de Bark liest Episoden aus ihrem Erfolgsbuch "111 Gründe, einen Mord zu begehen" und macht mit den Zuschauern einen Ausflug in die Körpersprache.

In Zusammenarbeit mit der STADT.BIBLIOTHEK im MEDIO.RHEIN.ERFT

Gebühr: 9,00 Euro Vorverkauf, 12,00 Euro Abendkasse

Kartenvorverkauf:
VHS Bergheim, Bethlehemer Straße 25, 50126 Bergheim, Tel.: 02271 4760-0
Stadt.Bibliothek.Bergheim, Konrad-Adenauer-Platz 1, 50126 Bergheim, Tel. 02271 89380
Stadt-Bibliothek im MEDIO.RHEIN.ERFT

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